Schweren Herzens müssen wir heute unser cjb-Osterseminar vom 09.-12.04.2020 in Puschendorf absagen. Der Grund ist einerseits, dass wir die Veranstaltung weder sicher noch atmosphärisch sinnvoll hätten durchführen können, andererseits fallen wir unter das eben per Pressekonferenz bekanntgegebene Veranstaltungsverbot. Wir sind traurig, wissen aber, dass es die einzig richtige Entscheidung in der aktuellen Situation ist.

Bitte betet für unser Land! Für alle vom Virus direkt Betroffenen, alle Kräfte, die direkt oder indirekt helfen und öffentliches Leben aufrecht erhalten. Und lasst uns füreinander beten, wie Jesus für Petrus gebetet hat: „Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.“ Wir sind total auf Jesus geworfen.

Aber: Andreas Loos hat uns direkt für das Osterseminar 2021 zugesagt! Wir freuen uns also nächstes Jahr auf dieses coole Thema!

Das Mitarbeitertraining naht. Du willst fit werden für deine Kids, Teens oder Jugendlichen? Dann sei dabei und lass dich fit machen. Christine, Semmy und Daniel geben dir Praktisches, Tipps, Kniffe, Wissen und vieles mehr mit auf den Weg. Damit DU nach der Trainingspause in Puschendorf sagen kannst: Ich weiß, dass Jesus mich beauftragt hat, mitzuarbeiten. Mit meiner Kreativität, meinem Können, meiner Begabung. Sei dabei, lass dich ein Wochenende lang fit machen und motivieren für deine Mitarbeit! Anmeldeschluss: 08.11.19

Alle weiteren Infos & den Flyer findest du hier.

Schau dir unseren Aftermovie an.
Kaum zu glauben, dass es schon drei Wochen her ist…

Feuer und Flamme – sind wir für so vieles. Für unsere Hobbies, berühmte Personen, gute Vereine oder super Bands. Sind wir es auch für Jesus? Und mit ihm für seinen Auftrag? Dieses Thema hat uns beim cjb Pfingsttreffen 2019 beschäftigt. Aber neben den Plenen gab es natürlich noch vieles mehr …

Das cjb-Osterseminar ist für viele ein Highlight. Zum einen wegen der Gemeinschaft untereinander: Manche haben sich seit dem letzten Osterseminar nicht mehr gesehen. Zum anderen wegen der Themen: Hier tanken viele Mitarbeiter auf und finden es gut, mal an einem Thema dran zu bleiben. In diesem Jahr dachten wir über das Reich Gottes nach. Dr. Michael Diener vom Ev. Gnadauer Gemeinschaftsverband machte sich mit uns auf den Weg, um über diesen sperrigen, manchmal abstrakten und doch auch sehr praktischen Begriff nachzudenken.

Reich Gottes in der Bibel

Nach einem Einstieg, wie wir selbst über das Reich Gottes denken, studierten wir in Kleingruppen die Bibel: Was steht im Alten und Neuen Testament dazu? Welche Darstellungen finden wir? Es war spannend zu entdecken, wie vielfältig Reich Gottes ist: Wenn es um Königtum und Herrschaft einerseits geht, aber auch um die Unverfügbarkeit andererseits – und das Sein im Reich Gottes. Manche Aha-Effekte ergaben sich dabei. Vom biblischen Befund marschierten wir durch die Kirchengeschichte, wie Reich Gottes gelebt und gefüllt wurde – bei Augustinus, Franz von Assisi, aber natürlich auch Luther und im Pietismus bis heute.

Karfreitagabend wurde uns das Passionsgeschehen eindrücklich vor Augen geführt – anhand der weißen Kreuzigung von Marc Chagall. Der jüdische Maler, der das Bild gegen Ende der 1930er Jahre gemalt hat, ließ vom Kreuz her Hoffnung in die Welt leuchten. Er zeigte damit, dass das Reich Gottes mit dem Kreuz unmittelbar zusammenhängt. Wir waren beeindruckt, dass er als Jude das Kreuz in den Mittelpunkt gesetzt hat.

Positionsbestimmung

Im weiteren Verlauf des Seminars waren wir herausgefordert, unsere eigene Position zu finden. Anhand von Texten (zum einen von Joseph Ratzinger, zum anderen von den „Gnadauern“ Volker Gäckle und Tobias Faix) stellten wir fest, dass wir andere Blickwinkel als der ehemalige Papst haben, zum anderen aber vorsichtig sein müssen: Wir können das Reich Gottes nicht selbst schaffen, sondern dürfen uns von Gott gebrauchen lassen. Immer wissend, dass ER am Werk ist. Das war gleichermaßen entlastend und ermutigend.

Der Ostersonntag begann für einige sehr früh: Vor Sonnenaufgang liefen sie zur St. Wolfgangskirche, um in der Krypta eine Auferstehungsfeier zu erleben. Mit dem gemeinsamen Osterfrühstück mit den Schwestern und dem sich anschließenden Ostergottesdienst endete das Osterseminar. Die Botschaft: Als Lebensboten dürfen wir das Reich Gottes leben und weitergeben.

Am vergangenen Wochenende war mal wieder unser Mitarbeitertraining. Mit 18 motivierten Jugendlichen starteten Christine, Samuel, Sven und ich ins Wochenende. Wir überlegten, was uns an diesem Wochenende zu einer Gruppe macht (und unsere Kinder- und Jugendgruppen zuhause auszeichnet), worauf wir in verschiedenen Altersgruppen achten müssen (Entwicklungspsychologie beispielhaft) und erlebten erlebnispädagogische Herausforderungen. Beim Spieleabend nahmen Sven und Samuel uns mit ins tückische Mandarinenkomplott, wobei es viel zu Lachen gab. Mit den Fragen, was die Themen Aufsichtspflicht, Medienrecht oder das Bundeskinderschutzgesetz mit unserer Arbeit zu tun haben schlossen wir das Seminar. Am Ende stand die Ermutigung: Wir sind von Jesus selbst in unsere Mitarbeit gesandt, wie er vom Vater gesandt worden ist. Und wir freuen uns auf das nächste Training vom 23.-25.11.2018…