Vom 18. Bis 21. Mai fand das diesjährige cjb Pfingsttreffen in Puschendorf statt. Ein echtes Wagnis war es bereits, das Treffen von ursprünglich drei auf vier Tage zu verlängern. Der Andrang war groß- über 250 junge Menschen wollten sich von den Inputs und Freizeitangeboten herausfordern lassen.

Eine Bombensache war dieses Pfingstreffen aus Sicht unseres Referenten Heinz Spindler. Er war extra aus Serbien angereist ist und begeisterte seine Zuhörer mit lebensnahen und authentischen Impulsen zum Thema Wagnis. Das Plenum wurde ergänzt durch tolle Lobpreiszeiten mit der Band Transit, in denen wir Gottes Gegenwart spürbar erleben konnten.

Ebenso ein Wagnis war das vielseitige Freizeitprogramm. Es gab zum Beispiel interessante Seminare und Workshops, einen Gebetsgarten, spannende Sportwettkämpfe, eine chillige Lounge und einen Pool. Besondere Highlights waren die Auftritte der niederländischen Band „Trinity“ und Sarah Dorner & Band. Für jeden war etwas dabei. Was uns auch gut gefallen hat, war die bombige Atmosphäre, die beim gesamten Treffen, vor allem während des großen Picknicks anlässlich des 90. Geburtstages des cjb, geherrscht hat.

So schön das Pfingsttreffen 2018 auch war, so schnell war es leider wieder vorbei. Doch nächstes Jahr am 08. Juni 2019 hat das Warten wieder ein Ende, wenn das cjb- Pfingstreffen 2019 in Puschendorf beginnt.

 

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Das cjb-Osterseminar ist für viele ein Highlight. Zum einen wegen der Gemeinschaft untereinander: Manche haben sich seit dem letzten Osterseminar nicht mehr gesehen. Zum anderen wegen der Themen: Hier tanken viele Mitarbeiter auf und finden es gut, mal an einem Thema dran zu bleiben. In diesem Jahr dachten wir über das Reich Gottes nach. Dr. Michael Diener vom Ev. Gnadauer Gemeinschaftsverband machte sich mit uns auf den Weg, um über diesen sperrigen, manchmal abstrakten und doch auch sehr praktischen Begriff nachzudenken.

Reich Gottes in der Bibel

Nach einem Einstieg, wie wir selbst über das Reich Gottes denken, studierten wir in Kleingruppen die Bibel: Was steht im Alten und Neuen Testament dazu? Welche Darstellungen finden wir? Es war spannend zu entdecken, wie vielfältig Reich Gottes ist: Wenn es um Königtum und Herrschaft einerseits geht, aber auch um die Unverfügbarkeit andererseits – und das Sein im Reich Gottes. Manche Aha-Effekte ergaben sich dabei. Vom biblischen Befund marschierten wir durch die Kirchengeschichte, wie Reich Gottes gelebt und gefüllt wurde – bei Augustinus, Franz von Assisi, aber natürlich auch Luther und im Pietismus bis heute.

Karfreitagabend wurde uns das Passionsgeschehen eindrücklich vor Augen geführt – anhand der weißen Kreuzigung von Marc Chagall. Der jüdische Maler, der das Bild gegen Ende der 1930er Jahre gemalt hat, ließ vom Kreuz her Hoffnung in die Welt leuchten. Er zeigte damit, dass das Reich Gottes mit dem Kreuz unmittelbar zusammenhängt. Wir waren beeindruckt, dass er als Jude das Kreuz in den Mittelpunkt gesetzt hat.

Positionsbestimmung

Im weiteren Verlauf des Seminars waren wir herausgefordert, unsere eigene Position zu finden. Anhand von Texten (zum einen von Joseph Ratzinger, zum anderen von den „Gnadauern“ Volker Gäckle und Tobias Faix) stellten wir fest, dass wir andere Blickwinkel als der ehemalige Papst haben, zum anderen aber vorsichtig sein müssen: Wir können das Reich Gottes nicht selbst schaffen, sondern dürfen uns von Gott gebrauchen lassen. Immer wissend, dass ER am Werk ist. Das war gleichermaßen entlastend und ermutigend.

Der Ostersonntag begann für einige sehr früh: Vor Sonnenaufgang liefen sie zur St. Wolfgangskirche, um in der Krypta eine Auferstehungsfeier zu erleben. Mit dem gemeinsamen Osterfrühstück mit den Schwestern und dem sich anschließenden Ostergottesdienst endete das Osterseminar. Die Botschaft: Als Lebensboten dürfen wir das Reich Gottes leben und weitergeben.

Am Samstag traf sich die cjb-Mitgliederversammlung in der LKG Fürth. Fast 70 cjbler nahmen daran teil. Dabei berichteten Christine und Daniel aus ihrer Arbeit im letzten Jahr. Die Finanzlage spielte eine Rolle und wir wählten einen neuen Landesvorstand.

Weitere Infos gab es zum Evangelisationsprojekt 2018. Das Thema der Woche lautet
„ErIch – #nofilter #bedifferent“. Jonathan Ziegler und Jonathan König präsentierten die neue Öffentlichkeitsarbeit. Sie zeigten auch die Homepage, die seit 2 Wochen online ist. Unter cjb.de/media findet ihr dort auch, wie das neue Design vor Ort umgesetzt werden kann.

Abschiede

Im Rahmen der Versammlung verabschiedeten wir mehrere Mitglieder aus dem Landesvorstand. Allen voran Armin Liebel. Er war von 2000 bis 2017 LKG-Delegierter im cjb-Landesvorstand. Als Dankeschön schenkten wir ihm einen Stuhl aus dem Puschendorfer Seminarraum und einen Präsentkorb. Wenige Ehrenamtliche verbrachten so viel Zeit auf diesen Stühlen wie er.
Auch unsere Vorsitzende Alexandra Popp schied aus. Neben ihrer Aufgabe im Vorstand war sie in den letzten vier Monaten auf 450€-Basis angestellt. In dieser Zeit bereitete sie intensiv unser Evangelisationsprojekt vor. Für ihre neue Aufgabe in als Vikarin in Freyung wünschen wir ihr Gottes Segen. Mit ihr verabschiedeten wir Michael Caspari (ehemals cjb Steindl), Peter Köhler (cjb Uffenheim) und Jonas Neumann (cjb Hersbruck) aus dem Vorstand.

Neuer Landesvorstand

Für die nächsten 2 Jahre habt ihr in den Landesvorstand gewählt:
Christine Büch (Röslau), Benedikt Beck (Nürnberg) und Jonathan Hübner (Ansbach) – ihr habt ihre Mandate bestätigt. Neu gewählt wurden Lisa Köbler (Steindl), Pirmin Krämer (Uffenheim), Silke Liebel (Hersbruck) und Joachim Rieger (Fürth).

Michael Kister nahm als LKG-Delegierter teil. Seit Oktober ist er mit dieser Aufgabe betraut. Michael ist uns gut bekannt, weil er bis 2014 Mitglied des cjb-Landesvorstandes und auch dessen Vorsitzender war. Von den Predigern ist Markus Klein (LKG Fürth) in den cjb-Vorstand delegiert.

Bitte betet für unseren neuen Landesvorstand, dass wir als Team zusammenfinden. Dass Gott uns zeigt, welche Aufgaben wir in den nächsten beiden Jahren anpacken sollen. Und gebt uns eure Ideen und Impulse weiter, was ihr für wichtig erachtet. Damit unsere Arbeit gut weitergeht. Danke!