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Feuer und Flamme kann man für viele Dinge im Leben sein, sei es für den örtlichen Fußballverein, für die eigene Arbeit oder für eine bestimmte Person. Das diesjährige Pfingsttreffen stand unter dem spannenden Motto: Für was brennst du? Spielt Jesus eine Rolle in deinem Leben? Bist du Feuer und Flamme für ihn und seine Botschaft? Ist es mehr ein schwaches Glimmen oder ist noch gar nichts entfacht?

Der Referent Bastian Decker arbeitet gemeinsam mit seiner Frau seit 2006 als Pastor bei no limit e.V. in Berlin. Seit Jahren darf er miterleben, wie unter anderem beim 2go-Movement Tausende Menschen in Deutschland zu Jesus finden. Sein Herz schlägt dafür, Menschen zu Jesus zu führen und durch seine Predigten Christen herauszufordern und zum Nachdenken anzuregen.

In sechs Plenen beschäftigte sich Bastian Decker mit Aspekten rund um das Thema Feuer und Flamme. „Entfacht“ lautete der Titel der Auftaktveranstaltung am Freitagabend. Am Samstag folgten die Einheiten „Flackern“ und „Nachschüren“. Am Sonntagmorgen feierte der cjb gemeinsam mit verschiedenen LKGs und der örtlichen Pfarrgemeinde einen Festgottesdienst mit dem Thema „Glimmen“. Im Vorgriff auf die Abendveranstaltung zum Thema „Funkenflug“ wurde eine gemeinsame Verteilaktion in Puschendorf gestartet. Jeder Haushalt erhielt eine Ausgabe der „life.de“ einer missionarischen Zeitung in Anlehnung an die BILD-Zeitung. Zum Abschluss wurden die Jugendlichen am Montagmorgen in einem Sendungsgottesdienst unter dem Titel „Brennen“ gestärkt in ihren Alltag entlassen.

Neben den Plenen waren die sonnigen Tage gefüllt mit einem großen Angebot an sportlichen Aktivitäten, wie dem Fußball-, Volleyball- und Dart-Tunier, und verschiedenen Angeboten im kreativen, aktiven und rundum lässigen Treffpunkt Karl’s. Feuer & Flamme für Evangelisation, in der Hölle und für einander lauteten einige der Seminarüberschriften, die neugierig machten und mit herausfordernden Inhalten gespickt waren.

Musikalisch wurden die ca. 250 Teilnehmenden von der cjb Band „Transit“ durch die Plenen begleitet, die für guten, modernen Lobpreis brennt. Für zusätzliche Abwechslung während der Veranstaltungen sorgte der cjb Nürnberg mit thematisch passenden und sehr unterhaltsamen Anspielen.

Als Special gab es am Samstagabend einen Lobpreisabend der etwas anderen Art mit Electronic Dance Music JackSayFree. Das mit Platin und Gold ausgezeichnete Duo aus der Schweiz brachte eine gewaltige Ladung an elektronischer Tanzmusik vermischt mit Hip-Hop-Beats, R’n‘B und eingängigen Texten mit nach Puschendorf und ließen die Konferenzhalle beben.

Am Sonntagabend folgte mit Chris Halmen & Guests aus Nürnberg ein weiterer musikalischer Höhepunkt mit deutschen Lobpreisliedern und stimmungsvollem Ambiente.

Alles in allem waren es vier segenseiche Tage, in denen Gott Gemeinschaft, Besinnung und Bewahrung geschenkt hat.

Samuel Klein, cjb Fürth

Doris Clotaire hat uns wieder Einblick in ihre Situation gegeben. Betet für sie!

Liebe Freunde,

Heute mal wieder ein kurzer Gruß; auch wieder aus Deutschland. Ich habe mit den Voruntersuchungen zu meiner bevorstehenden Knie-Op am 9. Juli begonnen und bin dankbar, daß ich dies bald tun kann. Bitte betet für gutes Gelingen, damit ich dann wieder besser laufen kann. Seit 2 Wochen gibt es wieder total viele Unruhen in ganz Haiti und es scheint immer noch nicht aufzuhören. Es wird gesagt, daß sie solange weitermachen werden, bis der Präsident zurücktritt.

Frantz und ich flogen Anfang Juni nach USA zu unserer jährlichen Komitesitzung. Diese Zeit war besonders gesegnet, denn diese Geschwister stehen echt hinter uns und beraten uns. Danach gings für eine Woche zu Daniel nach Minnesota. Er hatte Fußballcamp mit Teenies und ging voll darin auf. Diesen Sommer wird er versuchen, 3 Fächer nachzuarbeiten. Frantz konnte endlich am Freitag in Haiti ankommen. Wegen der Unruhen, gab es kaum Verbindung von der Hauptstadt nach Cayes. Alle waren überglücklich, als er dort ankam. Wir brauchen Gebet für unser so durchgebeuteltes Land in aller Hinsicht.

Ein paar Lichtblicke:

Legehühnerstall: Inzwischen sollte er schon lange fertig sein, aber durch die Unruhen ist ja alles zum Stillstand gekommen. Jetzt fehlt aber nur noch die Innenausstattung und dann kann es losgehen.

Frantz: Wenn wir ihn suchen, finden wir ihn auf der Farm oder in Duchity, unserer Außenstelle in den Bergen. Von dort kommt er immer wieder begeistert zurück, denn das Land ist noch ziemlich unangetastet. Alles, was man pflanzt, wächst wunderbar. Wir arbeiten dort mit den Bauern zusammen und sind deswegen auch gern gesehen. Kartoffeln wachsen wunderbar schnell. Jetzt warten 12 000 Kaffeesetzlinge darauf verteilt und gepflanzt zu werden. Dankbar sind wir dem Herrn für so gutes Gelingen.

Doris: Ich hatte die Möglichkeit, an unserer jährlichen Frauenfreizeit teilzunehmen. Das Thema war: „Erneuerte Hoffnung“ und hat uns alle ermutigt, gerade in dieser so unsicheren Zeit. Ich bin mit im Vorstand von Agape Flights, die regelmäßig unsere Mail von Florida bringen. Diese Aufgabe mache ich sehr gerne, weil man dadurch Kontakt zu vielen anderen Missionaren und haitianischen Mitgliedern bekommt. Dreimal im Jahr unterrichte ich einen Serviettenfaltkurs. Dort zeige ich einfache Möglichkeiten, was man so mit unsern billigen Papierservietten alles falten kann. Es macht Spaß zu sehen, wie sich die Leute dafür interessieren.

Über 250 Studenten: Leider breitet sich der Frust auch auf unsere Schüler aus. Wir waren gerade am Beginn der Abschlußprüfungen und dann mußte alles abgesagt werden. Da wir im Februar schon fast einen Monat verloren, ist dies besonders entmutigend.

Bitte, betet doch weiterhin für uns; auch immer wieder um Bewahrung und Schutz für uns und unsere Mitarbeiter und Studenten. Auch dafür, daß wir auf Gott schauen können, denn er hält uns in Seiner Hand. Wir wünschen Euch einen gesegneten Sonntag und danken Euch ganz herzlich für Euer Mittragen.

Dem Herrn befohlen,

Doris mit Familie und SEED Team“

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Schau dir unseren Aftermovie an.
Kaum zu glauben, dass es schon drei Wochen her ist…

Feuer und Flamme – sind wir für so vieles. Für unsere Hobbies, berühmte Personen, gute Vereine oder super Bands. Sind wir es auch für Jesus? Und mit ihm für seinen Auftrag? Dieses Thema hat uns beim cjb Pfingsttreffen 2019 beschäftigt. Aber neben den Plenen gab es natürlich noch vieles mehr …

JackSayFree werden am 08.06. beim cjb-Pfingsttreffen mächtig Gas geben. Sie werden mit uns Gott auf andere Weise loben mit EDM. Dahinter verbergen sich DJ FreeG, Saymo´K und Jack Dylan. Wobei wir FreeG und Saymo´K als Duo erleben werden. Seid gespannt. Ihr wollt einen Eindruck von Ihnen? Hier bekommt ihr ihn: https://www.youtube.com/watch?v=OVc59LKmU8Y oder schaut mal bei Spotify unter DJ FreeG und Saymo´K. Wir freuen uns, auf diesen anderen Worshipabend.

Seit Freitag bewegt mich die Situation in Österreich. Wie Aussagen aus einem geheim aufgenommenen Video erdrutschartig eine Regierung auf den Kopf stellen. Mit Rücktritten, Schäden an Personen und Parteien. Und einer Regierungskrise. Was, hier gehts um Politik? Nein, das ist nur der Aufhänger.

Denn seitdem geht mir ein Bibelvers nicht mehr aus dem Kopf. Und ich merke, wie er mich nachdenklich macht. Paulus schreibt:

„Denn wir alle müssen einmal vor dem Richterstuhl von Christus erscheinen. Dann bekommt jeder, was er verdient – je nachdem, ob er zu Lebzeiten Gutes oder Böses getan hat.“ (2. Kor. 5,10 Basisbibel)

Das ist kein Zeigefinger auf Herrn Strache oder Herrn Gudenus von der FPÖ. Vor allem, weil dann immer noch 4 Finger auf mich zurückzeigen. Keine Schadenfreude, weil es eine nationalistische Partei vor der Europawahl getroffen hat. Auch wenn ich deren Ziele nicht teilen kann. Aber die tiefere Wahrheit ist doch: Irgendwann kommt alles ans Licht. Das gilt gerade für uns, die wir Jesus nachfolgen. Vor Jesus gibt es keine Heimlichkeiten. Ich kann viel vor anderen vertuschen und verbergen. Vor meiner Familie, meinen Freunden, meinen Kollegen, ja sogar vor meiner Frau. Z.B. Sätze (siehe die Österreichkrise), schlechte Scherze, was ich im Web tue, wie ich mit meinem Smartphone umgehe, Schuld, Versagen, Sucht, sogar mein Glaube kann Täuschung sein. Aber vor Jesus ist es schon jetzt offensichtlich, was ich vor anderen verheimliche. Ihm kann ich nichts vormachen.

Paulus schreibt im Zusammenhang des Verses von seiner Sehnsucht, schnell in Gottes Herrlichkeit zu sein. Ihn direkt zu sehen. Aber das geschieht erst, wenn er stirbt. Für ihn ist die Konsequenz daraus, dass er jetzt so zu leben versucht, dass es Gott gefällt. Weil er um diese Dimension weiß, dass er vor Christi Richterstuhl erscheinen muss. Dass er für sein Leben, Reden, Handeln, Denken Verantwortung trägt. Das sagt schon Jesus (Matth. 12,36), davon schreiben Paulus (Röm. 14,12) und Petrus (1. Petr. 4,5).

Alles wird ans Licht kommen. Warum nicht jetzt schon damit anfangen? Das befreit. Das erleichtert, machts einfacher. Und zeigt: Wir leben wirklich von Karfreitag und Ostern her. Dank Jesus müssen wir nicht so leben, sondern dürfen sagen: ER hat mich befreit! Deswegen bin ich Feuer & Flamme! Deswegen kann ich anders sein, anders leben. Und muss keine Angst haben vor dem Richterstuhl Christi – weil er dann sagt: „Du hast dich an mich gehängt! Freispruch!“

Fragen & Tipps für dich:

Wo lebst du noch Heimlichkeiten? Besprich sie mit Jesus, bekenne sie ihm, bitte um Vergebung. Such ggf. das Gespräch mit jemandem darüber, der mit dir betet. Dich freispricht.  Dir beim Klären hilft.

Erinnere dich: Wo bist du frei geworden von Heimlichkeiten? Danke Gott dafür! Und wenn du magst, erzähle es anderen. Bezeuge Gottes Handeln in deinem Leben.

Lobe Gott dafür, dass er in Christus das Urteil gefällt hat. Sein Tod macht dich frei!

Daniel Hahn

 

Am Samstag fand die cjb-Mitgliederversammlung in der LKG Ansbach statt. Zu Beginn fand ein Gottesdienst statt, in dem Semmy Peipp als Teenagerreferent in seine neue Aufgabe eingeführt wurde. In seiner Predigt ermutigte er sich und uns, den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen (1.Tim. 6,12). Aufgrund unserer eigenen Erfahrungen hätten wir allen Grund dazu. Konrad Flämig, Personalverantwortlicher und Inspektor des LKG Bayern, führte Semmy und Miri Peipp dann als Familie in die Aufgabe ein, unter Beteiligung von Mitgliedern des cjb-Landesvorstands. Unter dem Zuspruch aus 1. Mose 12,1 und Matth. 6,33 wurden sie gestellt.

Berichte – Hauptamtliche und Finanzen

Nach einem Kaffeetrinken ging es dann an die Tagesordnung. Die Berichte der Hauptamtlichen offenbarten, wie viel im Jubiläumsjahr angepackt wurde. Aber auch die Herausforderungen wurden benannt, die es im Jahresverlauf gab. Trotzdem war die Dankbarkeit spürbar für das, was Gott getan und ermöglicht hat, wie er in den Herausforderungen geholfen hat. Jonathan Hübner als cjb-Vorsitzender beleuchtete noch mal die Aufgaben, die der Landesvorstand im letzten Jahr angepackt hat. Sei es der Kontakt zu den einzelnen cjbs, wo jedes LV-Mitglied herausgefordert ist. Sei es die Thematik der Seminare oder auch der Jungen Erwachsenen, die noch angepackt werden soll. Mit Liedern zwischen den Berichten war es eine eigene Art des Gotteslobs.

Das setzte sich auch im Finanzbericht fort. Insgesamt konnte das Jahr finanziell mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. Zum einen lag es daran, dass die Teenagerstelle vakant war, zum anderen auch daran, dass Daniel 2 Monate freigestellt war. Auch die Gesamtkosten von ErIch konnten präsentiert werden. Das Projekt wurde mit über 10.000€ Defizit abgeschlossen, wo wir hoffen, dass die Projektförderung der Landeskirche uns den Betrag ausgleicht. Aber wir sind dankbar für alle Spender und Unterstützer.

ErIch – und jetzt?

Nach ErIch haben wir uns die Frage gestellt, wie es weitergehen kann. Da 2020 Jesus House stattfindet, hoffen wir, dass viele cjbs dabei mitmachen und eins der Formate vor Ort durchführen. Gleichzeitig ist die Überlegung, ob 2022 verbandsweit Kinderevangelisationen stattfinden können. Da gab es gute und hilfreiche Rückmeldungen, wie das aussehen könnte. Auch wurden Vorschläge gesammelt, welche Seminarthemen es 2020 geben soll. Der cjb-Landesvorstand hat einigen Stoff zum Weiterdenken bei diesen Punkten eingesammelt.

Mit einem Danke-Essen für das vergangene Jahr endete die cjb-Mitgliederversammlung 2019. Die nächste findet am 14.03.2020 statt – bei der der Landesvorstand neu gewählt wird.

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Ich habe letztes Jahr meinen „großen Traum“ verkauft. Schon von klein auf hatte ich den Traum von einem eigenen Pferd, den mir meine Eltern nicht erfüllen konnten. Als ich selbst verdient habe, konnte ich ihn mir endlich erfüllen. Ich wagte sogar den Schritt mir ein junges, unausgebildetes Pferd zu kaufen. Und schon nach drei Wochen habe ich einen „Fehler“ begangen, der im Grunde genommen nicht mal ein Fehler war. Aber diese eine Entscheidung hat mich mit dem Krankenwagen in die Notaufnahme gebracht. Fast drei Jahre habe ich an diesem Traum weiter festgehalten. Habe mich durch meine entstandene Angst durchgekämpft. Habe vieles erreicht. Es gab viele Fort-, aber auch Rückschritte. Aber egal wie gut es lief: Die Angst aus diesem einen Moment hat mich gefangen genommen. Hat jede neue schwierige Situation zu einem Drama werden lassen. Hat mich in jeder Situation darauf warten lassen, dass wieder etwas passiert. Ich habe nach und nach mein Selbstvertrauen in meine Fähigkeiten verloren. Mein Pferd, das an dem Unfall nur indirekt beteiligt war, wurde für mich immer wieder zum Angstobjekt. Als ein Umzug anstand, fand ich ein tolles Mädchen, das sie kaufen wollte und ich ließ meinen Traum los.

Im Leben ist es oft so. Manchmal sind die Umstände in unserem Leben schwierig. Uns passiert Schlimmes, wir machen Fehler. Wir sind unzufrieden mit unserem Leben und uns selber. Ich kämpfe häufig mit mir selbst. Bereue Taten zu lange, zweifle an mir selbst und kann vieles nicht auf sich beruhen lassen. Ich lebe viel zu oft in einem defizitorientierten Leben und verlange von mir selbst perfekt zu sein. Dabei begleitet mich seit langem Paulus:

„Nein, liebe Freunde, ich bin noch nicht alles, was ich sein sollte, aber ich setze meine ganze Kraft für dieses Ziel ein. Indem ich die Vergangenheit vergesse und auf das schaue, was vor mir liegt, versuche ich das Rennen bis zum Ende durchzuhalten und den Preis zu gewinnen, für den Gott uns durch Christus Jesus bestimmt hat.“ (Philipper 3,13-14 NL)

Diese Verse ermutigen mich und erinnern mich an drei Dinge:

1. Schau nicht immer zurück!

Schau nicht auf das, was du alles noch nicht kannst. Schau auch nicht immer auf die Fehler die du gemacht hast, wenn sie dir schon längst vergeben sind. Lass dich nicht, wie ich, so oft gefangen nehmen! Ich musste einen radikalen Schritt mit meinem Pferd gehen und es jemand anderem überlassen, um die Vergangenheit zu vergessen. Aber dieser Schritt hat mich in vieler Hinsicht befreit. Ich konnte wieder durchatmen. Lass deine Vergangenheit hinter dir, wenn sie dich belastet und schau auf das was vor dir liegt.

2. Schau nach vorne, aber bleib dabei auch nicht stehen!

Wenn ich mit einem Pferd springe, muss ich den nächsten Sprung immer fest in den Blick nehmen. Aber es reicht nicht den Sprung nur anzusehen. Ich muss auch hin reiten, sonst werde ich ihn nicht meistern. Ich muss nicht in meiner Vergangenheit hängen bleiben. Aber ich soll und darf auch weiter gehen. Für mich ist es ermutigend, dass ich weiter gehen darf. Dass ich nicht bleiben muss wie ich bin in meiner Unzufriedenheit mit mir selbst. Und mit dem Blick aufs Ziel und mit Jesu Hilfe werde ich den Weg auch meistern und er wird mich auch über die ein oder andere Hürde tragen.

3. Das Ziel ist es wert!

Auch in der Zukunft wird es immer wieder die eine oder andere Hürde geben und ich werde versuchen sie zu meistern. Ich will versuchen das Rennen bis zum Ende durchzuhalten und den Preis zu gewinnen, für den Gott uns durch Christus Jesus bestimmt hat. Es ist nicht wie auf dem Reitturnier bei dem nur einer die Prüfung gewinnen kann. Es gewinnt nicht der Schnellste oder der Beste. Gott hat uns dazu bestimmt diesen Preis zu gewinnen und das motiviert mich immer weiter zu „reiten“, immer weiter zu gehen, nicht vor den Hürden stehen zu bleiben. Denn das Ziel ist es wert, sich auf den Weg zu machen, um in Ewigkeit bei ihm zu sein.

Ich hab mir eingestanden, dass ich diese Vergangenheit, „mein Pferd“, loslassen muss, um wieder weiter zu kommen. Jeder sagt mir, dass wir trotz der Umstände viel erreicht haben. Dass ich ein gut ausgebildetes Pferd verkaufen konnte. Dass der Traum kein Scheitern war. Ich versuche zu akzeptieren, dass ich daran viel gelernt habe und der Schritt des Verkaufs der einzig richtige war. Nach einem Jahr Pause reite ich wieder. Der erste Aufstieg aufs Pferd war furchtbar, zitternd und betend. Aber sobald ich im Sattel war, fühlte ich mich absolut sicher. Die erste Hürde war geschafft. Jetzt erst hatte ich wieder meine erste Reitstunde. Wieder hatte ich Angst, welche Kritik nun auf mich zukommen würde. Aber wieder habe ich die Bestätigung erlebt, dass meine Vergangenheit meine Gegenwart nicht mehr prägen muss und alles gut geht. Manchmal sogar viel besser als gedacht. Jede Hürde bringt mich wieder weiter und ich habe das Ziel im Blick und reite darauf zu. Genauso habe ich Jesus am Ende im Blick und wünsche dir, dass du genau wie ich versuchst, dieses Ziel nie aus den Augen zu verlieren. Und selbst wenn es mal einen Umweg gibt, werden wir weiter drauf zugehen.

Christine Hübner, 28, Sozialarbeiterin , cjb Ansbach – Mitglied des cjb-Landesvorstands

Nach nicht ganz einem Jahr Umbauzeit und über 1000 Arbeitsstunden war es soweit: Die cjbler in Naila haben ihren neuen Jugendraum offiziell eingeweiht. Am letzten Samstag wurde das gefeiert. Mit einem Cocktailempfang startete die Feier, dann gab es einen Minigottesdienst. Als Gäste waren dabei Bürgermeister Frank Stumpf sowie Dekan Andreas Maar. Aber auch viele Spender, Unterstützer und Sponsoren waren gekommen. Prediger Philipp Mauer betonte in seiner Andacht, dass die Jahreslosung passen würde: Der neue Raum soll ein Ort des Friedens sein. Die Ausgaben und Einnahmen stellte Philipp Mauer auch dar. Bisher sind noch nicht alle Ausgaben gedeckt. Aber es ist erstaunlich, wie viele Spenden für die Umgestaltung des Raumes eingegangen sind. Die Eigeninitiative der cjbler betonte er auch: Ob bei den praktischen Arbeiten, Autowaschaktionen oder Plätzchenverkauf. Dabei betonte Philipp, dass noch Wünsche offen seien. Als Beispiel nannte er einen Beamer. Kaum ausgesprochen, wurde ihm noch während seiner Rede ein Gutschein über einen Beamer zugesteckt. Der Bürgermeister erfüllt diesen Wunsch. Nach dem Grußwort von Dekan Andreas Maar und dem Segen wurde es offiziell: Das Band wurde feierlich zerschnitten, der Raum offiziell eingeweiht. Mit einem gemeinsamen Fingerfood-Buffet endete der tolle Abend bei vielen Gesprächen. Gott hat ermöglicht, dass dieses Projekt abgeschlossen wurde. Ein Raum zum Wohlfühlen, Jesus anbeten, Gemeinschaft erleben. Die gemeinsame Arbeit hat die Nailaer cjbler zusammengeschweißt. Danke Gott!

Wer nachlesen möchte: Hier ein Artikel dazu aus der Frankenpost von Redakteurin Sandra Hüttner – wir danken ihr auch für die Freigabe von Fotos für unsere Homepage.
Bericht über Einweihung

 

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Am letzten Samstag ging es hoch her in der Sporthalle der Mittelschule Uffenheim. Das von den Uffenheimern organisierte Hallenfußballturnier fand statt. Elf Mannschaften nahmen daran teil. Neben den heimischen Teams waren vier Mannschaften aus Baden-Württemberg dabei. Zu Beginn stand eine Andacht von Stephan Münch. Er erinnerte an die 4 Ds von Jürgen Klopp: Dienen, Demut, Dankbarkeit und Disziplin. Er wünschte den Teilnehmern und Fans, dass diese vier Ds an diesem Tag erlebbar werden. Dass das auch in den Spielen sichtbar wird, wie Jesus da prägt. Die Regeln erläuterte Jonathan Hübner, der alle Spiele als Schiri pfiff. Und dann ging es los. Jede Partie dauerte 8 Minuten. Es gab spannende Szenen – manchmal ging es rau zu. In 2 Gruppen wurde die Vorrunde gespielt, bevor es in die KO-Runde ging. Am Ende verteidigte die Mannschaft „Barfuß Jerusalem“ erfolgreich den Titel. Sie durften den Wanderpokal für ein weiteres Jahr  mitnehmen. Schön war, dass alle Spieler vor ernsteren Verletzungen bewahrt blieben. Neben den Spielen bot das Turnier auch die Chance, sich zu begegnen und im Gespräch zu sein. Wir hoffen, das im nächsten Jahr wieder mehr cjb-Mannschaften am Start sein werden. Und dann der Pokal wieder in den cjb geholt werden kann…
Danke an Timna Münch für einen Teil der Fotos!

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Vom 18. Bis 21. Mai fand das diesjährige cjb Pfingsttreffen in Puschendorf statt. Ein echtes Wagnis war es bereits, das Treffen von ursprünglich drei auf vier Tage zu verlängern. Der Andrang war groß- über 250 junge Menschen wollten sich von den Inputs und Freizeitangeboten herausfordern lassen.

Eine Bombensache war dieses Pfingstreffen aus Sicht unseres Referenten Heinz Spindler. Er war extra aus Serbien angereist ist und begeisterte seine Zuhörer mit lebensnahen und authentischen Impulsen zum Thema Wagnis. Das Plenum wurde ergänzt durch tolle Lobpreiszeiten mit der Band Transit, in denen wir Gottes Gegenwart spürbar erleben konnten.

Ebenso ein Wagnis war das vielseitige Freizeitprogramm. Es gab zum Beispiel interessante Seminare und Workshops, einen Gebetsgarten, spannende Sportwettkämpfe, eine chillige Lounge und einen Pool. Besondere Highlights waren die Auftritte der niederländischen Band „Trinity“ und Sarah Dorner & Band. Für jeden war etwas dabei. Was uns auch gut gefallen hat, war die bombige Atmosphäre, die beim gesamten Treffen, vor allem während des großen Picknicks anlässlich des 90. Geburtstages des cjb, geherrscht hat.

So schön das Pfingsttreffen 2018 auch war, so schnell war es leider wieder vorbei. Doch nächstes Jahr am 08. Juni 2019 hat das Warten wieder ein Ende, wenn das cjb- Pfingstreffen 2019 in Puschendorf beginnt.

 

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