Am Samstag fand die cjb-Mitgliederversammlung in der LKG Ansbach statt. Zu Beginn fand ein Gottesdienst statt, in dem Semmy Peipp als Teenagerreferent in seine neue Aufgabe eingeführt wurde. In seiner Predigt ermutigte er sich und uns, den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen (1.Tim. 6,12). Aufgrund unserer eigenen Erfahrungen hätten wir allen Grund dazu. Konrad Flämig, Personalverantwortlicher und Inspektor des LKG Bayern, führte Semmy und Miri Peipp dann als Familie in die Aufgabe ein, unter Beteiligung von Mitgliedern des cjb-Landesvorstands. Unter dem Zuspruch aus 1. Mose 12,1 und Matth. 6,33 wurden sie gestellt.

Berichte – Hauptamtliche und Finanzen

Nach einem Kaffeetrinken ging es dann an die Tagesordnung. Die Berichte der Hauptamtlichen offenbarten, wie viel im Jubiläumsjahr angepackt wurde. Aber auch die Herausforderungen wurden benannt, die es im Jahresverlauf gab. Trotzdem war die Dankbarkeit spürbar für das, was Gott getan und ermöglicht hat, wie er in den Herausforderungen geholfen hat. Jonathan Hübner als cjb-Vorsitzender beleuchtete noch mal die Aufgaben, die der Landesvorstand im letzten Jahr angepackt hat. Sei es der Kontakt zu den einzelnen cjbs, wo jedes LV-Mitglied herausgefordert ist. Sei es die Thematik der Seminare oder auch der Jungen Erwachsenen, die noch angepackt werden soll. Mit Liedern zwischen den Berichten war es eine eigene Art des Gotteslobs.

Das setzte sich auch im Finanzbericht fort. Insgesamt konnte das Jahr finanziell mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. Zum einen lag es daran, dass die Teenagerstelle vakant war, zum anderen auch daran, dass Daniel 2 Monate freigestellt war. Auch die Gesamtkosten von ErIch konnten präsentiert werden. Das Projekt wurde mit über 10.000€ Defizit abgeschlossen, wo wir hoffen, dass die Projektförderung der Landeskirche uns den Betrag ausgleicht. Aber wir sind dankbar für alle Spender und Unterstützer.

ErIch – und jetzt?

Nach ErIch haben wir uns die Frage gestellt, wie es weitergehen kann. Da 2020 Jesus House stattfindet, hoffen wir, dass viele cjbs dabei mitmachen und eins der Formate vor Ort durchführen. Gleichzeitig ist die Überlegung, ob 2022 verbandsweit Kinderevangelisationen stattfinden können. Da gab es gute und hilfreiche Rückmeldungen, wie das aussehen könnte. Auch wurden Vorschläge gesammelt, welche Seminarthemen es 2020 geben soll. Der cjb-Landesvorstand hat einigen Stoff zum Weiterdenken bei diesen Punkten eingesammelt.

Mit einem Danke-Essen für das vergangene Jahr endete die cjb-Mitgliederversammlung 2019. Die nächste findet am 14.03.2020 statt – bei der der Landesvorstand neu gewählt wird.

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Ich habe letztes Jahr meinen „großen Traum“ verkauft. Schon von klein auf hatte ich den Traum von einem eigenen Pferd, den mir meine Eltern nicht erfüllen konnten. Als ich selbst verdient habe, konnte ich ihn mir endlich erfüllen. Ich wagte sogar den Schritt mir ein junges, unausgebildetes Pferd zu kaufen. Und schon nach drei Wochen habe ich einen „Fehler“ begangen, der im Grunde genommen nicht mal ein Fehler war. Aber diese eine Entscheidung hat mich mit dem Krankenwagen in die Notaufnahme gebracht. Fast drei Jahre habe ich an diesem Traum weiter festgehalten. Habe mich durch meine entstandene Angst durchgekämpft. Habe vieles erreicht. Es gab viele Fort-, aber auch Rückschritte. Aber egal wie gut es lief: Die Angst aus diesem einen Moment hat mich gefangen genommen. Hat jede neue schwierige Situation zu einem Drama werden lassen. Hat mich in jeder Situation darauf warten lassen, dass wieder etwas passiert. Ich habe nach und nach mein Selbstvertrauen in meine Fähigkeiten verloren. Mein Pferd, das an dem Unfall nur indirekt beteiligt war, wurde für mich immer wieder zum Angstobjekt. Als ein Umzug anstand, fand ich ein tolles Mädchen, das sie kaufen wollte und ich ließ meinen Traum los.

Im Leben ist es oft so. Manchmal sind die Umstände in unserem Leben schwierig. Uns passiert Schlimmes, wir machen Fehler. Wir sind unzufrieden mit unserem Leben und uns selber. Ich kämpfe häufig mit mir selbst. Bereue Taten zu lange, zweifle an mir selbst und kann vieles nicht auf sich beruhen lassen. Ich lebe viel zu oft in einem defizitorientierten Leben und verlange von mir selbst perfekt zu sein. Dabei begleitet mich seit langem Paulus:

„Nein, liebe Freunde, ich bin noch nicht alles, was ich sein sollte, aber ich setze meine ganze Kraft für dieses Ziel ein. Indem ich die Vergangenheit vergesse und auf das schaue, was vor mir liegt, versuche ich das Rennen bis zum Ende durchzuhalten und den Preis zu gewinnen, für den Gott uns durch Christus Jesus bestimmt hat.“ (Philipper 3,13-14 NL)

Diese Verse ermutigen mich und erinnern mich an drei Dinge:

1. Schau nicht immer zurück!

Schau nicht auf das, was du alles noch nicht kannst. Schau auch nicht immer auf die Fehler die du gemacht hast, wenn sie dir schon längst vergeben sind. Lass dich nicht, wie ich, so oft gefangen nehmen! Ich musste einen radikalen Schritt mit meinem Pferd gehen und es jemand anderem überlassen, um die Vergangenheit zu vergessen. Aber dieser Schritt hat mich in vieler Hinsicht befreit. Ich konnte wieder durchatmen. Lass deine Vergangenheit hinter dir, wenn sie dich belastet und schau auf das was vor dir liegt.

2. Schau nach vorne, aber bleib dabei auch nicht stehen!

Wenn ich mit einem Pferd springe, muss ich den nächsten Sprung immer fest in den Blick nehmen. Aber es reicht nicht den Sprung nur anzusehen. Ich muss auch hin reiten, sonst werde ich ihn nicht meistern. Ich muss nicht in meiner Vergangenheit hängen bleiben. Aber ich soll und darf auch weiter gehen. Für mich ist es ermutigend, dass ich weiter gehen darf. Dass ich nicht bleiben muss wie ich bin in meiner Unzufriedenheit mit mir selbst. Und mit dem Blick aufs Ziel und mit Jesu Hilfe werde ich den Weg auch meistern und er wird mich auch über die ein oder andere Hürde tragen.

3. Das Ziel ist es wert!

Auch in der Zukunft wird es immer wieder die eine oder andere Hürde geben und ich werde versuchen sie zu meistern. Ich will versuchen das Rennen bis zum Ende durchzuhalten und den Preis zu gewinnen, für den Gott uns durch Christus Jesus bestimmt hat. Es ist nicht wie auf dem Reitturnier bei dem nur einer die Prüfung gewinnen kann. Es gewinnt nicht der Schnellste oder der Beste. Gott hat uns dazu bestimmt diesen Preis zu gewinnen und das motiviert mich immer weiter zu „reiten“, immer weiter zu gehen, nicht vor den Hürden stehen zu bleiben. Denn das Ziel ist es wert, sich auf den Weg zu machen, um in Ewigkeit bei ihm zu sein.

Ich hab mir eingestanden, dass ich diese Vergangenheit, „mein Pferd“, loslassen muss, um wieder weiter zu kommen. Jeder sagt mir, dass wir trotz der Umstände viel erreicht haben. Dass ich ein gut ausgebildetes Pferd verkaufen konnte. Dass der Traum kein Scheitern war. Ich versuche zu akzeptieren, dass ich daran viel gelernt habe und der Schritt des Verkaufs der einzig richtige war. Nach einem Jahr Pause reite ich wieder. Der erste Aufstieg aufs Pferd war furchtbar, zitternd und betend. Aber sobald ich im Sattel war, fühlte ich mich absolut sicher. Die erste Hürde war geschafft. Jetzt erst hatte ich wieder meine erste Reitstunde. Wieder hatte ich Angst, welche Kritik nun auf mich zukommen würde. Aber wieder habe ich die Bestätigung erlebt, dass meine Vergangenheit meine Gegenwart nicht mehr prägen muss und alles gut geht. Manchmal sogar viel besser als gedacht. Jede Hürde bringt mich wieder weiter und ich habe das Ziel im Blick und reite darauf zu. Genauso habe ich Jesus am Ende im Blick und wünsche dir, dass du genau wie ich versuchst, dieses Ziel nie aus den Augen zu verlieren. Und selbst wenn es mal einen Umweg gibt, werden wir weiter drauf zugehen.

Christine Hübner, 28, Sozialarbeiterin , cjb Ansbach – Mitglied des cjb-Landesvorstands

Nach nicht ganz einem Jahr Umbauzeit und über 1000 Arbeitsstunden war es soweit: Die cjbler in Naila haben ihren neuen Jugendraum offiziell eingeweiht. Am letzten Samstag wurde das gefeiert. Mit einem Cocktailempfang startete die Feier, dann gab es einen Minigottesdienst. Als Gäste waren dabei Bürgermeister Frank Stumpf sowie Dekan Andreas Maar. Aber auch viele Spender, Unterstützer und Sponsoren waren gekommen. Prediger Philipp Mauer betonte in seiner Andacht, dass die Jahreslosung passen würde: Der neue Raum soll ein Ort des Friedens sein. Die Ausgaben und Einnahmen stellte Philipp Mauer auch dar. Bisher sind noch nicht alle Ausgaben gedeckt. Aber es ist erstaunlich, wie viele Spenden für die Umgestaltung des Raumes eingegangen sind. Die Eigeninitiative der cjbler betonte er auch: Ob bei den praktischen Arbeiten, Autowaschaktionen oder Plätzchenverkauf. Dabei betonte Philipp, dass noch Wünsche offen seien. Als Beispiel nannte er einen Beamer. Kaum ausgesprochen, wurde ihm noch während seiner Rede ein Gutschein über einen Beamer zugesteckt. Der Bürgermeister erfüllt diesen Wunsch. Nach dem Grußwort von Dekan Andreas Maar und dem Segen wurde es offiziell: Das Band wurde feierlich zerschnitten, der Raum offiziell eingeweiht. Mit einem gemeinsamen Fingerfood-Buffet endete der tolle Abend bei vielen Gesprächen. Gott hat ermöglicht, dass dieses Projekt abgeschlossen wurde. Ein Raum zum Wohlfühlen, Jesus anbeten, Gemeinschaft erleben. Die gemeinsame Arbeit hat die Nailaer cjbler zusammengeschweißt. Danke Gott!

Wer nachlesen möchte: Hier ein Artikel dazu aus der Frankenpost von Redakteurin Sandra Hüttner – wir danken ihr auch für die Freigabe von Fotos für unsere Homepage.
Bericht über Einweihung

 

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Am letzten Samstag ging es hoch her in der Sporthalle der Mittelschule Uffenheim. Das von den Uffenheimern organisierte Hallenfußballturnier fand statt. Elf Mannschaften nahmen daran teil. Neben den heimischen Teams waren vier Mannschaften aus Baden-Württemberg dabei. Zu Beginn stand eine Andacht von Stephan Münch. Er erinnerte an die 4 Ds von Jürgen Klopp: Dienen, Demut, Dankbarkeit und Disziplin. Er wünschte den Teilnehmern und Fans, dass diese vier Ds an diesem Tag erlebbar werden. Dass das auch in den Spielen sichtbar wird, wie Jesus da prägt. Die Regeln erläuterte Jonathan Hübner, der alle Spiele als Schiri pfiff. Und dann ging es los. Jede Partie dauerte 8 Minuten. Es gab spannende Szenen – manchmal ging es rau zu. In 2 Gruppen wurde die Vorrunde gespielt, bevor es in die KO-Runde ging. Am Ende verteidigte die Mannschaft „Barfuß Jerusalem“ erfolgreich den Titel. Sie durften den Wanderpokal für ein weiteres Jahr  mitnehmen. Schön war, dass alle Spieler vor ernsteren Verletzungen bewahrt blieben. Neben den Spielen bot das Turnier auch die Chance, sich zu begegnen und im Gespräch zu sein. Wir hoffen, das im nächsten Jahr wieder mehr cjb-Mannschaften am Start sein werden. Und dann der Pokal wieder in den cjb geholt werden kann…
Danke an Timna Münch für einen Teil der Fotos!

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Vom 18. Bis 21. Mai fand das diesjährige cjb Pfingsttreffen in Puschendorf statt. Ein echtes Wagnis war es bereits, das Treffen von ursprünglich drei auf vier Tage zu verlängern. Der Andrang war groß- über 250 junge Menschen wollten sich von den Inputs und Freizeitangeboten herausfordern lassen.

Eine Bombensache war dieses Pfingstreffen aus Sicht unseres Referenten Heinz Spindler. Er war extra aus Serbien angereist ist und begeisterte seine Zuhörer mit lebensnahen und authentischen Impulsen zum Thema Wagnis. Das Plenum wurde ergänzt durch tolle Lobpreiszeiten mit der Band Transit, in denen wir Gottes Gegenwart spürbar erleben konnten.

Ebenso ein Wagnis war das vielseitige Freizeitprogramm. Es gab zum Beispiel interessante Seminare und Workshops, einen Gebetsgarten, spannende Sportwettkämpfe, eine chillige Lounge und einen Pool. Besondere Highlights waren die Auftritte der niederländischen Band „Trinity“ und Sarah Dorner & Band. Für jeden war etwas dabei. Was uns auch gut gefallen hat, war die bombige Atmosphäre, die beim gesamten Treffen, vor allem während des großen Picknicks anlässlich des 90. Geburtstages des cjb, geherrscht hat.

So schön das Pfingsttreffen 2018 auch war, so schnell war es leider wieder vorbei. Doch nächstes Jahr am 08. Juni 2019 hat das Warten wieder ein Ende, wenn das cjb- Pfingstreffen 2019 in Puschendorf beginnt.

 

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