Alles versucht. Immer wieder. Und jedes Mal aufs Neue: Umsonst. Enttäuscht. Vergeblich. Wie mag es dem Vater ergangen sein in den vielen Jahren, bei wie vielen Ärzten, Wunderheilern, Priestern, Exorzisten, Jugendreferenten, Pfarrern, Predigern und Seelsorgern mag er gewesen sein. Und keine Besserung. Der geliebte Sohn blieb – stumm. Lebensgefahr war der ständige Begleiter. Welche Ängste und Sorgen dieser Vater ausgestanden hat und immer noch hatte – darüber kann ich nur spekulieren. Aber er versucht alles, damit sein Junge vielleicht doch noch geheilt wird. Auch wenn die Hoffnung immer weniger wurde. Zu viele Versuche, zu oft enttäuscht. Und trotzdem geht er wieder los. Zu diesem Jesus. Der angeblich schon so viele geheilt hatte. Wie enttäuscht er wohl gewesen sein mag, als er nur die Jünger antraf, weil Jesus anderweitig unterwegs war? Dann eben die Jünger. Sie versuchten die Heilung. Aber – wieder nix. Und es kam ein Streit auf. Als Jesus dazu kommt und seine Jünger nach der Ursache des Streites fragt, antwortet der Vater, erzählt die Geschichte. Das Gespräch entwickelt sich. Hin zum Spitzensatz Jesu zum Vater: „Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.“ Steiler Satz in dieser Situation. Da schießt es aus dem Vater heraus: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ Mit anderen Worten: „Ich glaube noch, aber mein Glaube reicht nicht aufgrund dessen, was ich alles erlebt habe. Hilf dass mein Glaube so fest wird, wie es nötig ist.“ Wie ehrlich! Ein Vater, der Farbe bekennt, dass die Geschichte Kratzer in seinem Glauben hinterlassen hat. Der sagt: Du musst mir helfen, Jesus, damit mein Glaube reicht. Der Pegel im (Glaubens-)Glas wieder steigt.

Was wichtig ist:
a) Glaube und Unglaube schlagen beide in unserer Brust – geben wir es ruhig zu. Oder anders übersetzt Vertrauen und Misstrauen. Manches Erlebnis macht uns total stark – andere kratzen an unserem Vertrauen in Jesus. Meine Biographie hat da schon manches aus beiden Richtungen abbekommen. Wann und in welchen Situationen vertraust du Jesus voll und ganz? – Halleluja! Wo misstraust du ihm (noch)?
b) Jesus ist die richtige Adresse. Der Vater gibt es zu, spricht es vor Jesus aus. Gerade das ist nötig: „Herr ich glaube, aber es gibt Momente, Situationen, Erfahrungen, die es mir schwerer machen.“ Wann hast du das Jesus mal gesagt? Sprich es aus! Vielleicht auch vor jemand, dem du vertraust. Das entlastet und befreit. Der Vater schrie den Satz – ob vor lauter Verzweiflung, vor Wut, vor Entsetzen aufgrund des Anfalls. Das musst du nicht – aber es mal bei Jesus, evtl. noch einer Freundin, einem Freund loswerden – wann tust dus? Und ihr bringt es gemeinsam vor Jesus?
c) Vielleicht wird das dein Gebet in diesem Jahr: „Herr ich glaube, hilf meinem Unglauben.“? Und du machst dich auf dem Weg mit diesem kurzen Hilfeschrei des Vaters. Vielleicht ist es dein Gebet, um in deiner Jüngerschaft zu wachsen? Schreibs dir irgendwo groß hin, klebs dir an den Spiegel, lass dich von deinem Smartphone erinnern…

Jesus machte den Jungen gesund. Vom Vater lesen wir nach diesem Hilfeschrei nichts mehr. Hat Jesus seinem Unglauben geholfen? Ich glaube ja! Weil Jesus sich als vertrauenswürdig herausgestellt hat. Er kanns wirklich. Was kann er dann in deinem und meinem Leben tun, wenn du ihm auch diese Teile deines Glaubens überlässt, weil du und ich selbst nicht weiterkommen, nix mehr machen können? Wo darf er dein Glaubensglas auffüllen?

Daniel Hahn

Foto: © GODNEWS.DE; https://godnews.de/goodie/ich_glaube/

…das Weihnachtsessen und die ganzen Plätzchen, Lebkuchen, den Glühwein und sonstiges wieder abzutrainieren? Dann starte doch jetzt mit den Vorbereitungen zum Hallenfußballturnier! Bis zum 01.02.2020 ist es ja noch etwas Zeit. Und wenn du andere motivierst, macht es gleich noch mehr Spaß. Also: Attacke! Melde dich und dein Team an. Alle Infos auf dem Flyer

Wir wünschen euch allen gesegnete Weihnachten – Gott ist in Jesus in diese Welt gekommen. So zeigt er seine Liebe. Schaut euch mal das Video an:  Bethlehemian Rhapsody 

Wir freuen uns drauf, euch Jahr 2020 wieder zu sehen! Bis dahin wünschen wir euch gesegnete Weihnachten. Eure Christine, Semmy & Daniel

Ende der Woche schrieb Doris Clotaire aus Haiti:

Liebe Freunde,

Seit ein paar Tagen versuche ich, in Worte zu fassen, wie es mir so geht, nachdem ich ja fast 6 Monate nicht zuhause war. Das war das erstemal seit unserer Hochzeit und es war nicht immer einfach. Aber eines habe ich gelernt: In allen Schwierigkeiten gibt es immer ein „djegi“ wie wir das in kreolisch nennen. Es bedeutet, daß Gott uns ein spezielles Geschenk gibt.

1. 7 Wochen mit unserem Ältesteten, Daniel, zu verbringen, passierte noch nie seit er vor 6 Jahren Haiti verließ. Er ist im letzten Jahr wirklich erwachsen geworden und wird im Mai absolvieren. Ich war so froh, daß ich ihn ermutigen konnte. Besonders begeistert war er, daß ich bei seinem 24. Geburtstag dabeisein konnte!

2. Sonntag morgens besuchte ich eine kleine internationale Gemeinde, wo wir ein paar Freunde haben. Es war besonders schön für mich, immer wieder die gleiche Kirche zu besuchen. Wenn man im Reisedienst ist, klappt das meist nicht so. Ich habe viele Neue kennengelernt und sie haben mich mit offenen Armen aufgenommen. Das einzige Negative, das passierte war, daß am letzten Sonntag mein Rucksack mit Computer gestohlen wurde. Leider wurde er bis jetzt noch nicht gefunden!

3. Ich hatte die Möglichkeit an einer Missionskonferenz teilzunehmen, wo viele Leute auch aus Afrika, Indien und Malaysia da waren. Besonders die Berichte und Workshops von Afrika waren für mich interessant, weil unsere Leute ja auch von dort stammen.

4. Es war manchmal eine Herausforderung, mich mit Fremden zu treffen und über SEED zu berichten. Normalerweise ist das Frantz Aufgabe.

Währenddessen in Haiti:

Seit letzten Herbst gab es ja immer wieder zu Unruhen, aber im Februar wurden diese immer intensiver und länger. September und Oktober waren fast komplett geblockt und es kam zum totalen Stillstand. Keine Schule, kein Sprit, wenig Lebensmittel und deswegen auch keine Einnahmen. Der Umtauschkurs ist inzwischen besser geworden, aber leider bleiben die Preise dieselben. Vieles hat sich fast verdoppelt. Überall sieht man Leute noch mehr leiden und es fällt schwer, zu entscheiden wo man helfen soll. Es ist seit zwei Wochen ruhiger geworden, aber immer noch sehr angespannt. Besonders in der Hauptstadt und in unserer Stadt wollen sie nach Weihnachten weitermachen, bis der Präsident geht. Auf dem Land ist es etwas besser, da funktionieren auch die Schulen fast normal.

Viele Missionare haben das Land verlassen, denn sie konnten ihren Dienst nicht tun. Alle Missionen und Organisationen haben enorme finanzielle Defizite erlitten, SEED nicht ausgeschlossen. Unsere Nachbarschaft hielt ein Auge auf uns, ob wir auch wirklich den Streik einhalten. Das bedeutete, daß wir nichts verkaufen und auch nichts produzieren konnten. Auch die Cafeteria mußte geschlossen werden.

Aber …. trotz allem konnte der Bau des Ladens und der Klassenzimmer weitergehen und wir danken Gott dafür. Die Maurer waren echt dankbar, daß sie in dieser schwierigen Zeit die Möglichkeit hatten, etwas zu verdienen. In der Zwischenzeit ist das Erdgeschoß fast bezugsfertig und wir hoffen, daß wir Anfang Januar einziehen können. Es gibt immer noch Probleme, Sachen von der Hauptstadt zu bekommen. Normalerweise wird Polizeischutz in Anspruch genommen.

Auch im geistlichen Bereich war es schwierig. Viele Sonntage war es nicht möglich, daß die Gemeinden Gottesdienste halten konnten. So langsam wird es wieder normaler. Abends fangen die Veranstaltungen schon um 16 Uhr an, damit man nicht in der Dunkelheit unterwegs sein muß. Immer wieder muß man gegen Entmutigung ankämpfen und sich der Gewißheit bewußt sein, daß unser HERR uns nicht verläßt!

Wir sind so dankbar, daß in dieser schwierigen Zeit niemand zu SEED kam, um zu stehlen oder zu zerstören. Wir sind uns bewußt, das dies nur durch die Gnade Gottes und Eure Gebete möglich war. Danke dafür, denn das half Frantz und sein Team nicht aufzugeben.
Seid nun ganz herzlich gegrüßt. Wir wünschen Euch einen gesegneten 3. Advent.

Doris, Frantz mit SEED

 PS: Manuel wird im Januar nach Deutschland gehen, um dort eine Ausbildung zu machen. Näheres im nächsten Brief.“

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In weniger als 1 Stunde startet ErIch in Leupoldsgrün in die nächste Runde: An 3 Abenden laden die cjbler zu Gamerthemen ein: #GameOver, #HighScore und #NextLevel. Heute abend starten sie mit Samuel Peipp als Verkündiger, morgen predigt Christian Schwarzrock und am Freitag Pfarrer Domi Rittweg. Start ist immer um 19 Uhr in der Arche in Leupoldsgrün. Wenn ihr aus der Nähe seid: Kommt doch vorbei!

Das Mitarbeitertraining naht. Du willst fit werden für deine Kids, Teens oder Jugendlichen? Dann sei dabei und lass dich fit machen. Christine, Semmy und Daniel geben dir Praktisches, Tipps, Kniffe, Wissen und vieles mehr mit auf den Weg. Damit DU nach der Trainingspause in Puschendorf sagen kannst: Ich weiß, dass Jesus mich beauftragt hat, mitzuarbeiten. Mit meiner Kreativität, meinem Können, meiner Begabung. Sei dabei, lass dich ein Wochenende lang fit machen und motivieren für deine Mitarbeit! Anmeldeschluss: 08.11.19

Alle weiteren Infos & den Flyer findest du hier.

Hier gehts zu den Bildern und zum Aftermovie

Feuer und Flamme kann man für viele Dinge im Leben sein, sei es für den örtlichen Fußballverein, für die eigene Arbeit oder für eine bestimmte Person. Das diesjährige Pfingsttreffen stand unter dem spannenden Motto: Für was brennst du? Spielt Jesus eine Rolle in deinem Leben? Bist du Feuer und Flamme für ihn und seine Botschaft? Ist es mehr ein schwaches Glimmen oder ist noch gar nichts entfacht?

Der Referent Bastian Decker arbeitet gemeinsam mit seiner Frau seit 2006 als Pastor bei no limit e.V. in Berlin. Seit Jahren darf er miterleben, wie unter anderem beim 2go-Movement Tausende Menschen in Deutschland zu Jesus finden. Sein Herz schlägt dafür, Menschen zu Jesus zu führen und durch seine Predigten Christen herauszufordern und zum Nachdenken anzuregen.

In sechs Plenen beschäftigte sich Bastian Decker mit Aspekten rund um das Thema Feuer und Flamme. „Entfacht“ lautete der Titel der Auftaktveranstaltung am Freitagabend. Am Samstag folgten die Einheiten „Flackern“ und „Nachschüren“. Am Sonntagmorgen feierte der cjb gemeinsam mit verschiedenen LKGs und der örtlichen Pfarrgemeinde einen Festgottesdienst mit dem Thema „Glimmen“. Im Vorgriff auf die Abendveranstaltung zum Thema „Funkenflug“ wurde eine gemeinsame Verteilaktion in Puschendorf gestartet. Jeder Haushalt erhielt eine Ausgabe der „life.de“ einer missionarischen Zeitung in Anlehnung an die BILD-Zeitung. Zum Abschluss wurden die Jugendlichen am Montagmorgen in einem Sendungsgottesdienst unter dem Titel „Brennen“ gestärkt in ihren Alltag entlassen.

Neben den Plenen waren die sonnigen Tage gefüllt mit einem großen Angebot an sportlichen Aktivitäten, wie dem Fußball-, Volleyball- und Dart-Tunier, und verschiedenen Angeboten im kreativen, aktiven und rundum lässigen Treffpunkt Karl’s. Feuer & Flamme für Evangelisation, in der Hölle und für einander lauteten einige der Seminarüberschriften, die neugierig machten und mit herausfordernden Inhalten gespickt waren.

Musikalisch wurden die ca. 250 Teilnehmenden von der cjb Band „Transit“ durch die Plenen begleitet, die für guten, modernen Lobpreis brennt. Für zusätzliche Abwechslung während der Veranstaltungen sorgte der cjb Nürnberg mit thematisch passenden und sehr unterhaltsamen Anspielen.

Als Special gab es am Samstagabend einen Lobpreisabend der etwas anderen Art mit Electronic Dance Music JackSayFree. Das mit Platin und Gold ausgezeichnete Duo aus der Schweiz brachte eine gewaltige Ladung an elektronischer Tanzmusik vermischt mit Hip-Hop-Beats, R’n‘B und eingängigen Texten mit nach Puschendorf und ließen die Konferenzhalle beben.

Am Sonntagabend folgte mit Chris Halmen & Guests aus Nürnberg ein weiterer musikalischer Höhepunkt mit deutschen Lobpreisliedern und stimmungsvollem Ambiente.

Alles in allem waren es vier segenseiche Tage, in denen Gott Gemeinschaft, Besinnung und Bewahrung geschenkt hat.

Samuel Klein, cjb Fürth

Seit Freitag bewegt mich die Situation in Österreich. Wie Aussagen aus einem geheim aufgenommenen Video erdrutschartig eine Regierung auf den Kopf stellen. Mit Rücktritten, Schäden an Personen und Parteien. Und einer Regierungskrise. Was, hier gehts um Politik? Nein, das ist nur der Aufhänger.

Denn seitdem geht mir ein Bibelvers nicht mehr aus dem Kopf. Und ich merke, wie er mich nachdenklich macht. Paulus schreibt:

„Denn wir alle müssen einmal vor dem Richterstuhl von Christus erscheinen. Dann bekommt jeder, was er verdient – je nachdem, ob er zu Lebzeiten Gutes oder Böses getan hat.“ (2. Kor. 5,10 Basisbibel)

Das ist kein Zeigefinger auf Herrn Strache oder Herrn Gudenus von der FPÖ. Vor allem, weil dann immer noch 4 Finger auf mich zurückzeigen. Keine Schadenfreude, weil es eine nationalistische Partei vor der Europawahl getroffen hat. Auch wenn ich deren Ziele nicht teilen kann. Aber die tiefere Wahrheit ist doch: Irgendwann kommt alles ans Licht. Das gilt gerade für uns, die wir Jesus nachfolgen. Vor Jesus gibt es keine Heimlichkeiten. Ich kann viel vor anderen vertuschen und verbergen. Vor meiner Familie, meinen Freunden, meinen Kollegen, ja sogar vor meiner Frau. Z.B. Sätze (siehe die Österreichkrise), schlechte Scherze, was ich im Web tue, wie ich mit meinem Smartphone umgehe, Schuld, Versagen, Sucht, sogar mein Glaube kann Täuschung sein. Aber vor Jesus ist es schon jetzt offensichtlich, was ich vor anderen verheimliche. Ihm kann ich nichts vormachen.

Paulus schreibt im Zusammenhang des Verses von seiner Sehnsucht, schnell in Gottes Herrlichkeit zu sein. Ihn direkt zu sehen. Aber das geschieht erst, wenn er stirbt. Für ihn ist die Konsequenz daraus, dass er jetzt so zu leben versucht, dass es Gott gefällt. Weil er um diese Dimension weiß, dass er vor Christi Richterstuhl erscheinen muss. Dass er für sein Leben, Reden, Handeln, Denken Verantwortung trägt. Das sagt schon Jesus (Matth. 12,36), davon schreiben Paulus (Röm. 14,12) und Petrus (1. Petr. 4,5).

Alles wird ans Licht kommen. Warum nicht jetzt schon damit anfangen? Das befreit. Das erleichtert, machts einfacher. Und zeigt: Wir leben wirklich von Karfreitag und Ostern her. Dank Jesus müssen wir nicht so leben, sondern dürfen sagen: ER hat mich befreit! Deswegen bin ich Feuer & Flamme! Deswegen kann ich anders sein, anders leben. Und muss keine Angst haben vor dem Richterstuhl Christi – weil er dann sagt: „Du hast dich an mich gehängt! Freispruch!“

Fragen & Tipps für dich:

Wo lebst du noch Heimlichkeiten? Besprich sie mit Jesus, bekenne sie ihm, bitte um Vergebung. Such ggf. das Gespräch mit jemandem darüber, der mit dir betet. Dich freispricht.  Dir beim Klären hilft.

Erinnere dich: Wo bist du frei geworden von Heimlichkeiten? Danke Gott dafür! Und wenn du magst, erzähle es anderen. Bezeuge Gottes Handeln in deinem Leben.

Lobe Gott dafür, dass er in Christus das Urteil gefällt hat. Sein Tod macht dich frei!

Daniel Hahn

 

Vor zwei Wochen waren wir mit 25 cjblern in Willingen beim Gnadauer Upgrade-Kongress. Es waren spannende & gute Tage. Debbi Kastner aus dem cjb Schweinfurt teilt unten ihre Eindrücke mit uns. Wer Eindrücke sehen will, findet sie hier: https://www.upgrade2019.de/downloads-kongress/

Aber jetzt Debbis Eindrücke:

„Donnerstag, der 21.März.2019. Wir werden von einem Bus abgeholt und nach Willingen zum Gnadauer Kongress Upgrade gebracht. Die Vorfreude ist bei den meisten deutlich zu spüren und auch ich habe mich total auf die Tage in Willingen gefreut. So viele Menschen an einem Ort, die sich nicht wirklich untereinander kennen (noch nicht mal alle cjbler haben sich untereinander gekannt), aber die trotzdem alle das gleiche Ziel haben: Gott groß machen! Als wir angekommen sind, mussten wir erst einmal mit so vielen Menschen (ca. 3000) an einem Ort zurechtkommen. Trotz des großen Chaos hatten sie immer noch eine Liebe und eine Annahme für die Menschen um sich herum, was richtig faszinierend war. Obwohl sich die einzelnen Leiter aus den verschiedenen cjbs nicht unbedingt kannten, hat man auch bei uns als Gruppe ziemlich schnell gemerkt, dass wir alle ein gemeinsames Ziel hatten: Alle wollten diesen Kongress nutzen um Zeit mit Gott zu verbringen, viele Seminare und Workshops zu besuchen und neue Kontakte, auch zwischen den cjbs, aufzubauen.

Auch wenn wir uns während des Kongresses vielleicht nicht so oft gesehen haben, war es eine unfassbar gesegnete Zeit mit tollen Gesprächen, neuen Kontakten und vor allem richtig vielen Seminaren, Workshops und Plenen. Man konnte sich oft gar nicht entscheiden, welches Seminar besucht wird, weil so viele Seminare interessant und spannend waren. Trotz des vollgepackten Zeitplans, den wir jeden Tag hatten, waren es wahnsinnig tolle Tage, bei denen wir so viel Input mitnehmen, und die Gemeinschaft mit anderen Christen genießen konnten, bei der man den Heiligen Geist förmlich sehen konnte. Es war so faszinierend, was für eine Arbeit in allem gesteckt hat, und sich trotzdem niemand etwas darauf eingebildet hat (was wirklich gerechtfertigt gewesen wäre), sondern alles zu 100% auf Gott ausgerichtet war. Er war der Mittelpunkt und alle waren auf ihn fokussiert, was ein Gefühl war, das mich total beeindruckt hat.

Am Ende des Kongresses mussten wir die Tage erst einmal verarbeiten und alle Eindrücke sortieren. Ich bin fest überzeugt, dass wir diesen Kongress immer in Erinnerung halten werden und wir in diesen Tagen so viel mit Gott erlebt haben, was wir auch auf jeden Fall mit nach Hause und in unsere Jugendkreise bringen wollen. „Verzichte nicht, sondern lebe, denn Gott lässt uns durch sein Wort entfalten“ hat Hans-Joachim Eckstein in einem seiner Seminare gesagt. Und das wünsche ich uns, dass wir in Gott und vor allem mit Gott leben und gemeinsam in die Zukunft gehen und darauf vertrauen, dass er uns leitet und uns das gibt, was wir brauchen.“

Deborah Kastner, Schülerin, cjb Schweinfurt

Am Samstag fand die cjb-Mitgliederversammlung in der LKG Ansbach statt. Zu Beginn fand ein Gottesdienst statt, in dem Semmy Peipp als Teenagerreferent in seine neue Aufgabe eingeführt wurde. In seiner Predigt ermutigte er sich und uns, den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen (1.Tim. 6,12). Aufgrund unserer eigenen Erfahrungen hätten wir allen Grund dazu. Konrad Flämig, Personalverantwortlicher und Inspektor des LKG Bayern, führte Semmy und Miri Peipp dann als Familie in die Aufgabe ein, unter Beteiligung von Mitgliedern des cjb-Landesvorstands. Unter dem Zuspruch aus 1. Mose 12,1 und Matth. 6,33 wurden sie gestellt.

Berichte – Hauptamtliche und Finanzen

Nach einem Kaffeetrinken ging es dann an die Tagesordnung. Die Berichte der Hauptamtlichen offenbarten, wie viel im Jubiläumsjahr angepackt wurde. Aber auch die Herausforderungen wurden benannt, die es im Jahresverlauf gab. Trotzdem war die Dankbarkeit spürbar für das, was Gott getan und ermöglicht hat, wie er in den Herausforderungen geholfen hat. Jonathan Hübner als cjb-Vorsitzender beleuchtete noch mal die Aufgaben, die der Landesvorstand im letzten Jahr angepackt hat. Sei es der Kontakt zu den einzelnen cjbs, wo jedes LV-Mitglied herausgefordert ist. Sei es die Thematik der Seminare oder auch der Jungen Erwachsenen, die noch angepackt werden soll. Mit Liedern zwischen den Berichten war es eine eigene Art des Gotteslobs.

Das setzte sich auch im Finanzbericht fort. Insgesamt konnte das Jahr finanziell mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. Zum einen lag es daran, dass die Teenagerstelle vakant war, zum anderen auch daran, dass Daniel 2 Monate freigestellt war. Auch die Gesamtkosten von ErIch konnten präsentiert werden. Das Projekt wurde mit über 10.000€ Defizit abgeschlossen, wo wir hoffen, dass die Projektförderung der Landeskirche uns den Betrag ausgleicht. Aber wir sind dankbar für alle Spender und Unterstützer.

ErIch – und jetzt?

Nach ErIch haben wir uns die Frage gestellt, wie es weitergehen kann. Da 2020 Jesus House stattfindet, hoffen wir, dass viele cjbs dabei mitmachen und eins der Formate vor Ort durchführen. Gleichzeitig ist die Überlegung, ob 2022 verbandsweit Kinderevangelisationen stattfinden können. Da gab es gute und hilfreiche Rückmeldungen, wie das aussehen könnte. Auch wurden Vorschläge gesammelt, welche Seminarthemen es 2020 geben soll. Der cjb-Landesvorstand hat einigen Stoff zum Weiterdenken bei diesen Punkten eingesammelt.

Mit einem Danke-Essen für das vergangene Jahr endete die cjb-Mitgliederversammlung 2019. Die nächste findet am 14.03.2020 statt – bei der der Landesvorstand neu gewählt wird.

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