Vor zwei Wochen waren wir mit 25 cjblern in Willingen beim Gnadauer Upgrade-Kongress. Es waren spannende & gute Tage. Debbi Kastner aus dem cjb Schweinfurt teilt unten ihre Eindrücke mit uns. Wer Eindrücke sehen will, findet sie hier: https://www.upgrade2019.de/downloads-kongress/

Aber jetzt Debbis Eindrücke:

„Donnerstag, der 21.März.2019. Wir werden von einem Bus abgeholt und nach Willingen zum Gnadauer Kongress Upgrade gebracht. Die Vorfreude ist bei den meisten deutlich zu spüren und auch ich habe mich total auf die Tage in Willingen gefreut. So viele Menschen an einem Ort, die sich nicht wirklich untereinander kennen (noch nicht mal alle cjbler haben sich untereinander gekannt), aber die trotzdem alle das gleiche Ziel haben: Gott groß machen! Als wir angekommen sind, mussten wir erst einmal mit so vielen Menschen (ca. 3000) an einem Ort zurechtkommen. Trotz des großen Chaos hatten sie immer noch eine Liebe und eine Annahme für die Menschen um sich herum, was richtig faszinierend war. Obwohl sich die einzelnen Leiter aus den verschiedenen cjbs nicht unbedingt kannten, hat man auch bei uns als Gruppe ziemlich schnell gemerkt, dass wir alle ein gemeinsames Ziel hatten: Alle wollten diesen Kongress nutzen um Zeit mit Gott zu verbringen, viele Seminare und Workshops zu besuchen und neue Kontakte, auch zwischen den cjbs, aufzubauen.

Auch wenn wir uns während des Kongresses vielleicht nicht so oft gesehen haben, war es eine unfassbar gesegnete Zeit mit tollen Gesprächen, neuen Kontakten und vor allem richtig vielen Seminaren, Workshops und Plenen. Man konnte sich oft gar nicht entscheiden, welches Seminar besucht wird, weil so viele Seminare interessant und spannend waren. Trotz des vollgepackten Zeitplans, den wir jeden Tag hatten, waren es wahnsinnig tolle Tage, bei denen wir so viel Input mitnehmen, und die Gemeinschaft mit anderen Christen genießen konnten, bei der man den Heiligen Geist förmlich sehen konnte. Es war so faszinierend, was für eine Arbeit in allem gesteckt hat, und sich trotzdem niemand etwas darauf eingebildet hat (was wirklich gerechtfertigt gewesen wäre), sondern alles zu 100% auf Gott ausgerichtet war. Er war der Mittelpunkt und alle waren auf ihn fokussiert, was ein Gefühl war, das mich total beeindruckt hat.

Am Ende des Kongresses mussten wir die Tage erst einmal verarbeiten und alle Eindrücke sortieren. Ich bin fest überzeugt, dass wir diesen Kongress immer in Erinnerung halten werden und wir in diesen Tagen so viel mit Gott erlebt haben, was wir auch auf jeden Fall mit nach Hause und in unsere Jugendkreise bringen wollen. „Verzichte nicht, sondern lebe, denn Gott lässt uns durch sein Wort entfalten“ hat Hans-Joachim Eckstein in einem seiner Seminare gesagt. Und das wünsche ich uns, dass wir in Gott und vor allem mit Gott leben und gemeinsam in die Zukunft gehen und darauf vertrauen, dass er uns leitet und uns das gibt, was wir brauchen.“

Deborah Kastner, Schülerin, cjb Schweinfurt

Am Samstag fand die cjb-Mitgliederversammlung in der LKG Ansbach statt. Zu Beginn fand ein Gottesdienst statt, in dem Semmy Peipp als Teenagerreferent in seine neue Aufgabe eingeführt wurde. In seiner Predigt ermutigte er sich und uns, den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen (1.Tim. 6,12). Aufgrund unserer eigenen Erfahrungen hätten wir allen Grund dazu. Konrad Flämig, Personalverantwortlicher und Inspektor des LKG Bayern, führte Semmy und Miri Peipp dann als Familie in die Aufgabe ein, unter Beteiligung von Mitgliedern des cjb-Landesvorstands. Unter dem Zuspruch aus 1. Mose 12,1 und Matth. 6,33 wurden sie gestellt.

Berichte – Hauptamtliche und Finanzen

Nach einem Kaffeetrinken ging es dann an die Tagesordnung. Die Berichte der Hauptamtlichen offenbarten, wie viel im Jubiläumsjahr angepackt wurde. Aber auch die Herausforderungen wurden benannt, die es im Jahresverlauf gab. Trotzdem war die Dankbarkeit spürbar für das, was Gott getan und ermöglicht hat, wie er in den Herausforderungen geholfen hat. Jonathan Hübner als cjb-Vorsitzender beleuchtete noch mal die Aufgaben, die der Landesvorstand im letzten Jahr angepackt hat. Sei es der Kontakt zu den einzelnen cjbs, wo jedes LV-Mitglied herausgefordert ist. Sei es die Thematik der Seminare oder auch der Jungen Erwachsenen, die noch angepackt werden soll. Mit Liedern zwischen den Berichten war es eine eigene Art des Gotteslobs.

Das setzte sich auch im Finanzbericht fort. Insgesamt konnte das Jahr finanziell mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. Zum einen lag es daran, dass die Teenagerstelle vakant war, zum anderen auch daran, dass Daniel 2 Monate freigestellt war. Auch die Gesamtkosten von ErIch konnten präsentiert werden. Das Projekt wurde mit über 10.000€ Defizit abgeschlossen, wo wir hoffen, dass die Projektförderung der Landeskirche uns den Betrag ausgleicht. Aber wir sind dankbar für alle Spender und Unterstützer.

ErIch – und jetzt?

Nach ErIch haben wir uns die Frage gestellt, wie es weitergehen kann. Da 2020 Jesus House stattfindet, hoffen wir, dass viele cjbs dabei mitmachen und eins der Formate vor Ort durchführen. Gleichzeitig ist die Überlegung, ob 2022 verbandsweit Kinderevangelisationen stattfinden können. Da gab es gute und hilfreiche Rückmeldungen, wie das aussehen könnte. Auch wurden Vorschläge gesammelt, welche Seminarthemen es 2020 geben soll. Der cjb-Landesvorstand hat einigen Stoff zum Weiterdenken bei diesen Punkten eingesammelt.

Mit einem Danke-Essen für das vergangene Jahr endete die cjb-Mitgliederversammlung 2019. Die nächste findet am 14.03.2020 statt – bei der der Landesvorstand neu gewählt wird.

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Ich habe letztes Jahr meinen „großen Traum“ verkauft. Schon von klein auf hatte ich den Traum von einem eigenen Pferd, den mir meine Eltern nicht erfüllen konnten. Als ich selbst verdient habe, konnte ich ihn mir endlich erfüllen. Ich wagte sogar den Schritt mir ein junges, unausgebildetes Pferd zu kaufen. Und schon nach drei Wochen habe ich einen „Fehler“ begangen, der im Grunde genommen nicht mal ein Fehler war. Aber diese eine Entscheidung hat mich mit dem Krankenwagen in die Notaufnahme gebracht. Fast drei Jahre habe ich an diesem Traum weiter festgehalten. Habe mich durch meine entstandene Angst durchgekämpft. Habe vieles erreicht. Es gab viele Fort-, aber auch Rückschritte. Aber egal wie gut es lief: Die Angst aus diesem einen Moment hat mich gefangen genommen. Hat jede neue schwierige Situation zu einem Drama werden lassen. Hat mich in jeder Situation darauf warten lassen, dass wieder etwas passiert. Ich habe nach und nach mein Selbstvertrauen in meine Fähigkeiten verloren. Mein Pferd, das an dem Unfall nur indirekt beteiligt war, wurde für mich immer wieder zum Angstobjekt. Als ein Umzug anstand, fand ich ein tolles Mädchen, das sie kaufen wollte und ich ließ meinen Traum los.

Im Leben ist es oft so. Manchmal sind die Umstände in unserem Leben schwierig. Uns passiert Schlimmes, wir machen Fehler. Wir sind unzufrieden mit unserem Leben und uns selber. Ich kämpfe häufig mit mir selbst. Bereue Taten zu lange, zweifle an mir selbst und kann vieles nicht auf sich beruhen lassen. Ich lebe viel zu oft in einem defizitorientierten Leben und verlange von mir selbst perfekt zu sein. Dabei begleitet mich seit langem Paulus:

„Nein, liebe Freunde, ich bin noch nicht alles, was ich sein sollte, aber ich setze meine ganze Kraft für dieses Ziel ein. Indem ich die Vergangenheit vergesse und auf das schaue, was vor mir liegt, versuche ich das Rennen bis zum Ende durchzuhalten und den Preis zu gewinnen, für den Gott uns durch Christus Jesus bestimmt hat.“ (Philipper 3,13-14 NL)

Diese Verse ermutigen mich und erinnern mich an drei Dinge:

1. Schau nicht immer zurück!

Schau nicht auf das, was du alles noch nicht kannst. Schau auch nicht immer auf die Fehler die du gemacht hast, wenn sie dir schon längst vergeben sind. Lass dich nicht, wie ich, so oft gefangen nehmen! Ich musste einen radikalen Schritt mit meinem Pferd gehen und es jemand anderem überlassen, um die Vergangenheit zu vergessen. Aber dieser Schritt hat mich in vieler Hinsicht befreit. Ich konnte wieder durchatmen. Lass deine Vergangenheit hinter dir, wenn sie dich belastet und schau auf das was vor dir liegt.

2. Schau nach vorne, aber bleib dabei auch nicht stehen!

Wenn ich mit einem Pferd springe, muss ich den nächsten Sprung immer fest in den Blick nehmen. Aber es reicht nicht den Sprung nur anzusehen. Ich muss auch hin reiten, sonst werde ich ihn nicht meistern. Ich muss nicht in meiner Vergangenheit hängen bleiben. Aber ich soll und darf auch weiter gehen. Für mich ist es ermutigend, dass ich weiter gehen darf. Dass ich nicht bleiben muss wie ich bin in meiner Unzufriedenheit mit mir selbst. Und mit dem Blick aufs Ziel und mit Jesu Hilfe werde ich den Weg auch meistern und er wird mich auch über die ein oder andere Hürde tragen.

3. Das Ziel ist es wert!

Auch in der Zukunft wird es immer wieder die eine oder andere Hürde geben und ich werde versuchen sie zu meistern. Ich will versuchen das Rennen bis zum Ende durchzuhalten und den Preis zu gewinnen, für den Gott uns durch Christus Jesus bestimmt hat. Es ist nicht wie auf dem Reitturnier bei dem nur einer die Prüfung gewinnen kann. Es gewinnt nicht der Schnellste oder der Beste. Gott hat uns dazu bestimmt diesen Preis zu gewinnen und das motiviert mich immer weiter zu „reiten“, immer weiter zu gehen, nicht vor den Hürden stehen zu bleiben. Denn das Ziel ist es wert, sich auf den Weg zu machen, um in Ewigkeit bei ihm zu sein.

Ich hab mir eingestanden, dass ich diese Vergangenheit, „mein Pferd“, loslassen muss, um wieder weiter zu kommen. Jeder sagt mir, dass wir trotz der Umstände viel erreicht haben. Dass ich ein gut ausgebildetes Pferd verkaufen konnte. Dass der Traum kein Scheitern war. Ich versuche zu akzeptieren, dass ich daran viel gelernt habe und der Schritt des Verkaufs der einzig richtige war. Nach einem Jahr Pause reite ich wieder. Der erste Aufstieg aufs Pferd war furchtbar, zitternd und betend. Aber sobald ich im Sattel war, fühlte ich mich absolut sicher. Die erste Hürde war geschafft. Jetzt erst hatte ich wieder meine erste Reitstunde. Wieder hatte ich Angst, welche Kritik nun auf mich zukommen würde. Aber wieder habe ich die Bestätigung erlebt, dass meine Vergangenheit meine Gegenwart nicht mehr prägen muss und alles gut geht. Manchmal sogar viel besser als gedacht. Jede Hürde bringt mich wieder weiter und ich habe das Ziel im Blick und reite darauf zu. Genauso habe ich Jesus am Ende im Blick und wünsche dir, dass du genau wie ich versuchst, dieses Ziel nie aus den Augen zu verlieren. Und selbst wenn es mal einen Umweg gibt, werden wir weiter drauf zugehen.

Christine Hübner, 28, Sozialarbeiterin , cjb Ansbach – Mitglied des cjb-Landesvorstands

Am letzten Samstag ging es hoch her in der Sporthalle der Mittelschule Uffenheim. Das von den Uffenheimern organisierte Hallenfußballturnier fand statt. Elf Mannschaften nahmen daran teil. Neben den heimischen Teams waren vier Mannschaften aus Baden-Württemberg dabei. Zu Beginn stand eine Andacht von Stephan Münch. Er erinnerte an die 4 Ds von Jürgen Klopp: Dienen, Demut, Dankbarkeit und Disziplin. Er wünschte den Teilnehmern und Fans, dass diese vier Ds an diesem Tag erlebbar werden. Dass das auch in den Spielen sichtbar wird, wie Jesus da prägt. Die Regeln erläuterte Jonathan Hübner, der alle Spiele als Schiri pfiff. Und dann ging es los. Jede Partie dauerte 8 Minuten. Es gab spannende Szenen – manchmal ging es rau zu. In 2 Gruppen wurde die Vorrunde gespielt, bevor es in die KO-Runde ging. Am Ende verteidigte die Mannschaft „Barfuß Jerusalem“ erfolgreich den Titel. Sie durften den Wanderpokal für ein weiteres Jahr  mitnehmen. Schön war, dass alle Spieler vor ernsteren Verletzungen bewahrt blieben. Neben den Spielen bot das Turnier auch die Chance, sich zu begegnen und im Gespräch zu sein. Wir hoffen, das im nächsten Jahr wieder mehr cjb-Mannschaften am Start sein werden. Und dann der Pokal wieder in den cjb geholt werden kann…
Danke an Timna Münch für einen Teil der Fotos!

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Vom 11.01. – 13.01.2019 waren wir im verschneiten Reitzenstein zu unserem LV Wochenende. Es war ein guter Start ins neue cjb-Jahr mit Austausch, Gebet, Lopreis, Planung – und viel Essen ;). Neben den Berichten der Hauptamtlichen ging es um die Finanzen und auch die ErIch-Abrechnung. Aber viele andere Themen waren auch dran, z.B. welche Seminare es geben soll und was aus ErIch folgen könnte. Alle Details gibt es am 09.03. bei unserer cjb-Mitgliederversammlung in Ansbach. Also: Merkt euch den Termin vor!  Wir freuen uns darauf, 2019 mit euch unterwegs zu sein!

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Es gibt wieder Neuigkeiten von Doris und Frantz Clotaire aus Haiti. Betet mit für ihre genannten Anliegen.

„Liebe Freunde,

Jetzt hat es doch länger gedauert. Ein Problem war das neue Datenschutzgesetz, weil wir ja erst die Zustimmung von euch brauchten. Jetzt geht es aber langsam aufwärts.

Zunächst mal zu unserer Sicherheitslage. Wir sind nicht direkt betroffen und sind dankbar dafür, daß wir nicht mehr an der Hauptstraße wohnen, sondern etwas abseits. Seit über einer Woche ist es ruhig, d. h. aber nicht, daß alles gut ist. Bitte betet weiter für unser Land.

Die Absolvierungsfeier am 16. Juni war das große Ereignis, das uns alle echt auf Trap gehalten hatte. Über 350 Gäste kamen und es war eine gesegnete Zeit des miteinander Feierns. Wir sind dem Herrn so dankbar, daß ER uns bis hierher so treu geführt hat. 25 Absolventen konnten endlich das Ende ihres Studiums feiern.

Diesesmal „durfte“ die Lehrerschaft und auch ich in Roben antreten. Frantz Kommentar: „Das halt ich nicht aus, denn es ist ja so schon so heiß!“ Aber auch er hat es überlebt! Bei mir wollte leider der Hut nicht halten und rutschte immer nach hinten!

Jetzt dürft ihr mitbeten, daß die Absolventen auch Arbeit finden. Einige sind schon bei verschiedenen Organisationen angestellt, aber Viele versuchen durch Tierbehandlung oder Gartenbau etwas Einkommen zu bekommen.

Nächste Woche ist Examen und alle sind damit beschäftigt, ihre Arbeiten einzureichen, ihr Schulgeld zu bezahlen, damit sie zur Prüfung zugelassen werden. Ende Juli gehts dann zum Wiederaufforstungspraktikum in der St. Jean-Gegend.

Soviel für heute, damit Ihr nicht noch länger warten müßt. Danke Euch für Euer Mitbeten, Mittragen. Wir könnten die Arbeit nicht ohne Euch tun.

Seid dem Herrn befohlen bis zum nächstenmal,

Doris und Frantz“

 

 

 

 

Jubiläumsjungschartag am 24.06.2018

Kaum zu glauben aber der Jungschartag hat tatsächlich dieses Jahr sein 50. Jubiläum gefeiert. Und er war wieder ein voller Erfolg! 140 Kinder aus 20 Jungschargruppen haben sich nach Puschendorf aufgemacht, um miteinander einen tollen Tag unter dem Motto „Cool! Dabei sein!“ zu erleben.
Vormittags lernten die Kinder König Manasse von Israel kennen, der sich von Gott gelöst hat, um zum Volk von Assyrien dazuzugehören. In einer zweiten Geschichte ging es um das Mädchen Katharina, die unbedingt zu einer coolen Clique dazugehören wollte und sich dafür verändert und sogar ihre Eltern beklaut hat. Wie gut, dass wir uns nicht verändern müssen, um zu Gott zu gehören, sondern, dass er uns so annimmt, wie wir sind!
Später konnten sich die Kinder bei Spielen auf der Wiese oder den zahlreichen Workshops austoben und kreativ werden. Sie konnten zum Beispiel Emoji-Magneten basteln, Paracord-Armbänder flechten, Würfel aus Metall, einen Pfadfinderhocker oder ein eigenes Mühlespiel bauen, Knetseife oder Badesalz herstellen, Taschen bedrucken oder ein Dinosauriermemoboard basteln.
Am Nachmittag wurde die Geschichte von Manasse zu Ende erzählt und gezeigt, wie er seine Fehler einsieht und er trotz allem, was er falsch gemacht hat, wieder zu Gott gehören darf. Außerdem konnten die Kinder ganz praktisch in Spielen erleben, wie ein Leben mit Gott ist – stressfrei, sicher, angstfrei, wertvoll und cool! Wir sind Gott für seinen Schutz und Segen sehr dankbar.
Als Abschluss gab es wieder den Luftballonwettbewerb. Welcher Ballon wohl am weitesten fliegen wird und nächstes Jahr einen Preis ergattert?

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Vom 18. Bis 21. Mai fand das diesjährige cjb Pfingsttreffen in Puschendorf statt. Ein echtes Wagnis war es bereits, das Treffen von ursprünglich drei auf vier Tage zu verlängern. Der Andrang war groß- über 250 junge Menschen wollten sich von den Inputs und Freizeitangeboten herausfordern lassen.

Eine Bombensache war dieses Pfingstreffen aus Sicht unseres Referenten Heinz Spindler. Er war extra aus Serbien angereist ist und begeisterte seine Zuhörer mit lebensnahen und authentischen Impulsen zum Thema Wagnis. Das Plenum wurde ergänzt durch tolle Lobpreiszeiten mit der Band Transit, in denen wir Gottes Gegenwart spürbar erleben konnten.

Ebenso ein Wagnis war das vielseitige Freizeitprogramm. Es gab zum Beispiel interessante Seminare und Workshops, einen Gebetsgarten, spannende Sportwettkämpfe, eine chillige Lounge und einen Pool. Besondere Highlights waren die Auftritte der niederländischen Band „Trinity“ und Sarah Dorner & Band. Für jeden war etwas dabei. Was uns auch gut gefallen hat, war die bombige Atmosphäre, die beim gesamten Treffen, vor allem während des großen Picknicks anlässlich des 90. Geburtstages des cjb, geherrscht hat.

So schön das Pfingsttreffen 2018 auch war, so schnell war es leider wieder vorbei. Doch nächstes Jahr am 08. Juni 2019 hat das Warten wieder ein Ende, wenn das cjb- Pfingstreffen 2019 in Puschendorf beginnt.

 

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Das cjb-Osterseminar ist für viele ein Highlight. Zum einen wegen der Gemeinschaft untereinander: Manche haben sich seit dem letzten Osterseminar nicht mehr gesehen. Zum anderen wegen der Themen: Hier tanken viele Mitarbeiter auf und finden es gut, mal an einem Thema dran zu bleiben. In diesem Jahr dachten wir über das Reich Gottes nach. Dr. Michael Diener vom Ev. Gnadauer Gemeinschaftsverband machte sich mit uns auf den Weg, um über diesen sperrigen, manchmal abstrakten und doch auch sehr praktischen Begriff nachzudenken.

Reich Gottes in der Bibel

Nach einem Einstieg, wie wir selbst über das Reich Gottes denken, studierten wir in Kleingruppen die Bibel: Was steht im Alten und Neuen Testament dazu? Welche Darstellungen finden wir? Es war spannend zu entdecken, wie vielfältig Reich Gottes ist: Wenn es um Königtum und Herrschaft einerseits geht, aber auch um die Unverfügbarkeit andererseits – und das Sein im Reich Gottes. Manche Aha-Effekte ergaben sich dabei. Vom biblischen Befund marschierten wir durch die Kirchengeschichte, wie Reich Gottes gelebt und gefüllt wurde – bei Augustinus, Franz von Assisi, aber natürlich auch Luther und im Pietismus bis heute.

Karfreitagabend wurde uns das Passionsgeschehen eindrücklich vor Augen geführt – anhand der weißen Kreuzigung von Marc Chagall. Der jüdische Maler, der das Bild gegen Ende der 1930er Jahre gemalt hat, ließ vom Kreuz her Hoffnung in die Welt leuchten. Er zeigte damit, dass das Reich Gottes mit dem Kreuz unmittelbar zusammenhängt. Wir waren beeindruckt, dass er als Jude das Kreuz in den Mittelpunkt gesetzt hat.

Positionsbestimmung

Im weiteren Verlauf des Seminars waren wir herausgefordert, unsere eigene Position zu finden. Anhand von Texten (zum einen von Joseph Ratzinger, zum anderen von den „Gnadauern“ Volker Gäckle und Tobias Faix) stellten wir fest, dass wir andere Blickwinkel als der ehemalige Papst haben, zum anderen aber vorsichtig sein müssen: Wir können das Reich Gottes nicht selbst schaffen, sondern dürfen uns von Gott gebrauchen lassen. Immer wissend, dass ER am Werk ist. Das war gleichermaßen entlastend und ermutigend.

Der Ostersonntag begann für einige sehr früh: Vor Sonnenaufgang liefen sie zur St. Wolfgangskirche, um in der Krypta eine Auferstehungsfeier zu erleben. Mit dem gemeinsamen Osterfrühstück mit den Schwestern und dem sich anschließenden Ostergottesdienst endete das Osterseminar. Die Botschaft: Als Lebensboten dürfen wir das Reich Gottes leben und weitergeben.

Liebe Freunde, wir erhielten in dieser Woche wieder neue Nachrichten aus Haiti zum Mitfreuen und -beten. Lobt Gott für das, was gelungen ist. Aber betet weiter für Clotaires und Benoits. Hier Doris Nachricht:

„Liebe Freunde,

Inzwischen haben wir schon wieder Mitte März und längst solltet Ihr von uns hören. Aber jetzt ist es endlich soweit.

Arbeit und Examen

Der Februar ist immer ein sehr aktiver Monat. Die Gärten zeigen vielversprechendes Gemüse. Leider sind wir dieses Jahr durch die vielen Überschwemmungen 2 Monate im Rückstand. Aber jetzt sind wir dankbar, daß alles wächst und gedeiht!

Februar ist auch Examenszeit für unsere Studenten. Da gibt es meist viel Streß, denn so mancher merkt, daß er doch etwas mehr lernen sollte. Jetzt warten alle auf das Ergbenis am Freitag. Betet weiter für unsere jungen Leute, denn es ist nicht einfach, die Gärten zu bearbeiten, Unterricht zu besuchen und zu studieren. In der nächsten Woche beginnt das 2. Semester und wir nehmen auch wieder eine neue Klasse an.

Im Februar fand das 3-jährige Jubiläum einer Praktikantengemeinde statt und Frantz war als Pate zum Predigen und Feiern eingeladen. In dieser Gegend gibt es immer noch viele kaputte Häuser.

Auch im Februar kommt immer eine Gruppe aus USA, um uns bei der Instandhaltung von Maschinen zu helfen. Ein Ausflug auf eine Insel war ein Höhepunkt, denn dort konnten sie die Arbeit eines unserer Praktikanten miterleben.

Familie & Persönliches

Der Februar war für Manuel der Höhepunkt, denn er durfte 8 kleine Hunde großziehen. Er ist immer noch fleißig dabei, seine Hühnerzucht zu erweitern. Wir warten noch auf Nachricht vom Rechtsanwalt. Er hatte wohl Anfang Januar Papiere gemailt, die aber nie bei uns ankamen. Das ist schon etwas frustrierend. Inzwischen ist der Ball wieder am Rollen.

Danke für Euer Gebet.

Anfang März feierten wir die Absolvierung von Luxama, der junge Mann, der die letzten 4 Monate bei uns wohnte. Er studiert fürs Schulamt, hat aber nebenbei Theologie mitgemacht. Die Familie hat 8 Jungs und sind für jede Hilfe dankbar.

Anfang März flog ich nach Minnesota, weil ich ein freies Ticket hatte. Daniel ist im 4. Jahr an der Uni, muß aber leider noch ein Jahr hinzugeben, um seinen Bachelor zu bekommen. Jetzt versuchen wir zusammen so einiges zu klären: neuer Pass, später Studentvisum, neuer Ansatz zum Studium. Ein großes Gebetsanliegen.

Wir warten auch immer noch auf die Entscheidung wegen der Straße und der Prozess der Landbesetzung geht sehr langsam voran.

Danke Euch allen für Euer Mittragen und Eure Fürbitte. Wir werden Euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

Seid nun dem Herrn befohlen,

Doris (Minnesota) und Frantz (Haiti)“